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Zeit zum Handeln.
Strategien für den Einstieg in den kurzfristigen Börsenhandel

Liebe Leserin, lieber Leser,

Vontobel stellt Ihnen dieses E-Book kostenlos zur Verfügung, um Ihnen einen leicht verständlichen Überblick über die Möglichkeiten des kurzfristigen, aktiven Handels mit Zertifikaten und anderen Hebelprodukten zu geben. Sie sind herzlich eingeladen, sich darüber hinaus auf der Vontobel-Zertifikate-Website über das weitreichende Service- und Produktangebot zu informieren. Interessierten bietet Vontobel bei Fragen rund um ihre Produkte und das Internetangebot auch einen kostenlosen Rückrufservice an. Das E-Book wird aktualisiert, sobald es Änderungen gibt – ein großes Plus dieses neuen Mediums.

Kapitel 9: Informationen rund ums aktive Handeln mit Vontobel-Produkten

Auf der Zertifikate-Website von Vontobel finden Sie alle Informationen, die Sie zum Handel mit Anlage- und Hebelprodukten benötigen:

Watchlist

Komfortable Möglichkeit zur Zusammenstellung Ihrer Produkt-Favoriten in einer Tabelle: So behalten Sie stets den Überblick und können Kurs sowie Performance Ihrer Werte in Echtzeit mitverfolgen. Über die Watchlist haben Sie einen schnellen Zugriff auf weitere Informationen wie zum Beispiel Charts, Funktionsweise und Stammdaten. Eine direkte Weiterleitung Ihrer Order zu ausgewählten Brokern ist möglich. (Animation: Ablauf der Suche, Produktauswahl, Ordererteilung)

Die Watchlist finden Sie unter www.vontobel-zertifikate.de > Meine Produkte. Für die Erstellung Ihrer Watchlist ist einmalig eine kostenlose Registrierung erforderlich.

Produkte

Geld- und Briefkurse in Echtzeit, komfortable Produktsuche nach zahlreichen Kriterien.

Mediathek

Zertifikate-Videomagazin mit dem Vontobel Zertifikate-Experten Heiko Geiger, Videobeiträge der Serie „Wall Street Insights“ sowie weitere Anlagevideos.

Handelsaktionen

Übersicht über alle Aktionen, bei denen Sie die Produkte von Vontobel zu günstigen Sonderkonditionen handeln können.

Kundenmagazin

Aktuelle Marktberichte, Interviews, Chart des Monats und mehr finden Sie im Kundenmagazin. Einfach als PDF herunterladen oder online ansehen.

Newsletter

Regelmäßige Newsletter halten Sie ständig über Produkte von Vontobel und spannende Investmentthemen auf dem Laufenden. Zudem werden Sie über aktuelle Handelsaktionen bei Brokern informiert, bei denen Sie Zertifikate von Vontobel zu Sonderkonditionen ordern können. Einfach online bestellen, die kostenlose Zusendung erfolgt per Mail.

Das Vontobel Zertifikate-Team freut sich über Ihre Rückmeldungen, Fragen oder auch Anregungen:

E-Mail: zertifikate@vontobel.de
Kostenlose Kundenhotline: 00800 93 00 93 00 (Mo–Fr von 8:00 Uhr – 18:00 Uhr)

Glossar

Aktienmarkt
Auf dem Aktienmarkt handeln Sie Unternehmensanteile von Aktiengesellschaften (Aktien). Sie können diese börslich oder außerbörslich (insbesondere bei Aktiengesellschaften, die nicht börsennotiert sind) handeln.

Amos Tversky
Amos Tversky (1937−1996), Psychologe, entwarf gemeinsam mit Daniel Kahneman die „Neue Erwartungstheorie“ (Prospect Theory), mit der menschliche Urteile bei wirtschaftlichen Entscheidungen realistischer beschrieben werden konnten als mit der bis dahin vorherrschenden Kosten-Nutzen-Theorie. Neu war die Einbeziehung sogenannter kognitiver Verzerrungen (systematische, meist unbewusste Wahrnehmungsverschiebungen) und die Tatsache, dass man dieses Verhalten mathematisch berechnen konnte. Kognitive Verzerrungen haben u. a. Einfluss auf Anlageentscheidungen.

Behavioral Finance
Die Behavioral Finance (Finanzpsychologie) untersucht irrationales Verhalten an den Finanz- und Kapitalmärkten. Sie erfahren im gleichnamigen Kapitel 5 Wichtiges über den Einfluss menschlicher Emotionen beim Anlegen. Dieses Wissen ist für Ihren Handelserfolg bedeutend.

Cash Extraction
Dieser Fachbegriff (englisch für Bargeldgewinnung) beschreibt die Erweiterung des finanziellen Handlungsspielraums beim Anlegen durch die Gewinnung von Bargeld mittels eines Kunstgriffes: Dabei werden Aktien gegen Hebelprodukte ausgetauscht, die aufgrund ihres Hebels das gleiche Kapital bewegen, das Sie in die Aktie gesteckt hatten. Ihr Kapitaleinsatz pro Anlageposition sinkt dadurch. So können Sie eine bessere Risikoverteilung Ihres Depots erreichen, weil Sie mehr unterschiedliche Basiswerte in Ihr Depot aufnehmen können.

Cashflow
Der Cashflow (= Geldzufluss) bezeichnet den aus der Geschäftstätigkeit erwirtschafteten Zahlungsmittelüberschuss während einer bestimmten Zeitperiode. Mit dieser Kennzahl können Sie die finanzielle Gesundheit eines Unternehmens beurteilen: nämlich, inwieweit die Firma aus ihren Umsatzerlösen die erforderlichen Gelder für die Substanzerhaltung des in der Bilanz angegebenen Vermögens sowie für weitere Investitionen selbst erwirtschaften kann.

Daniel Kahneman
Daniel Kahneman (geboren 1934), Psychologe und Mathematiker, erhielt 2002 den Wirtschaftsnobelpreis (siehe auch Amos Tversky).

DAX
Der wichtigste deutsche Aktienindex, der DAX, bildet die Kursentwicklung der 30 größten und umsatzstärksten Aktiengesellschaften an der Frankfurter Wertpapierbörse ab.

Depot
Ein Wertpapierdepot ist eine Aufbewahrungsmöglichkeit für Wertpapiere bei einer Bank oder einem anderen Finanzdienstleister – zumeist gegen ein Entgelt.

Derivate
Derivate sind von einem zugrunde liegenden Basiswert (z. B. Aktie, Index, Rohstoff) abgeleitete Finanzprodukte. Die Wertentwicklung ist also von den Kursbewegungen des Basiswertes abhängig. Zur Gruppe der Derivate gehören insbesondere Optionsscheine, Futures, Forwards, Optionen und Swaps. Sie können diese abgeleiteten Finanzprodukte nutzen, um kurzfristig von Chancen zu profitieren, diese aber auch zur Absicherung verwenden.

Diversifikation
Diversifikation bei der Kapitalanlage bedeutet, dass Sie Ihr ganzes Kapital nicht nur in eine Einzelanlage investieren, sondern es auf unterschiedliche Anlageformen verteilen: beispielsweise auf verschiedene Wertpapiergattungen wie Aktien, Anleihen, Investmentfonds usw.

EBITDA
Earnings Before Interest, Taxes, Depreciation, and Amortization ist der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen auf Sach- und immaterielle Vermögensgegenstände. Diese betriebswirtschaftliche Kennzahl hilft Ihnen, eine hohe Aussagekraft zur Rentabilität eines Unternehmens zu treffen. Auch für die Vergleichbarkeit verschiedener Firmen eignet sich die EBITDA, weil unterschiedliche Bilanzierungsregeln bei der Berechnung der Kennzahl keine Rolle spielen.

Finanzmarkt
Finanzmarkt ist der Oberbegriff für alle Märkte, auf denen Kapital gehandelt wird: in Form von Wertpapieren, unverbrieften Rechten, Zentralbankgeld, Darlehens- und Kreditverträgen. Zu den Finanzmärkten zählen u. a. Geld-, Kredit-, Devisen- und Kapitalmärkte.

Harry M. Markowitz
Der US-Ökonom Markowitz (geboren 1927) erhielt 1990 zusammen mit Merton H. Miller und William Sharpe den Nobelpreis für Wirtschaft für seine moderne Portfolio-Theorie (siehe auch moderne Portfolio-Theorie).

Hebelprodukt
Ein Derivat, das überproportional auf Kursveränderungen seines Basiswertes reagiert. Durch einen Hebel und einen geringeren Kapitaleinsatz kann eine relativ überproportionale Wertentwicklung gegenüber dem Basiswert erzielt werden.

Heuristik
Heuristiken sind Techniken, um mit unvollständigen Infos bzw. begrenztem Wissen in kurzer Zeit zu guten Lösungen zu gelangen. Bekannte Heuristiken sind beispielsweise das Ausschlussverfahren oder „Versuch und Irrtum“. Diese Schlussfolgerungstechniken können auch auf falschen Annahmen fußen und zu einer verzerrten Wahrnehmung führen. Dabei kann irrationales Verhalten beim Anlegen begünstigt werden.

Homo oeconomicus
Ein Homo oeconomicus ist in der Wirtschaftswissenschaft das theoretische Modell eines Nutzenmaximierers. Es wäre ein Mensch, der vor einer Entscheidung mit vielen möglichen Alternativen stünde und dennoch – nach seinen Vorlieben gewichtet – eine klare Rangfolge für die Alternativen ermitteln kann und sich dann für seine beste Alternative entscheidet.

Inflationsrate
Die Inflationsrate gibt den allgemeinen prozentualen Preisanstieg in einem bestimmten Zeitraum wieder. Die Berechnung erfolgt auf Basis einer festgelegten Sammlung von Waren und Dienstleistungen. Die Inflationsrate ist ein Gradmesser für Ihre Lebenshaltungskosten.

Investition
Beim Handel mit Wertpapieren ist eine Investition gleichbedeutend mit einer Kapitalanlage. Sie investieren Geldmittel, um diese durch Erträge zu vermehren.

Kapitalmarkttheorie
Die Kapitalmarkttheorie geht davon aus, dass die getrennte Betrachtung der Renditen einzelner Wertpapiere sinnlos ist. Es wird davon ausgegangen, dass Renditen einzelner Unternehmen in einem wechselseitigen Abhängigkeitsverhältnis zum gesamten Kapitalmarkt stehen.

KGV
Die Kennzahl Kurs-Gewinn-Verhältnis (KGV, engl. Price Earnings Ratio [PER]) spielt eine große Rolle bei der Bewertung von Aktien. Der Kurs der Aktie wird in Bezug zum für den Vergleichszeitraum gegebenen bzw. erwarteten Gewinn pro Aktie gesetzt. Aus diesem Wert können Sie ablesen, wie viele Jahre es dauert, bis die Aktiengesellschaft den Wert ihrer eigenen Aktien als Gewinn erwirtschaftet.

Kognition
Unter Kognition wird allgemein das Denken in all seinen Ausprägungen verstanden. Vorstellungskraft, Erinnerung, Lernen, Kreativität, Aufmerksamkeit, Planen und Orientierung beispielsweise gehören zur Kognition.

Kognitive Dissonanz
Kognitive Dissonanz bezeichnet einen Zustand des Sich-unwohl-Fühlens hervorgerufen durch mehrere nicht miteinander vereinbare Wahrnehmungen, Einstellungen, Wünsche oder andere Denkprozesse. Stellen Sie sich vor, Sie sind beim Anlegen zwischen dem Impuls, Ihr gesamtes Kapital in den „todsicheren“ Aktientipp eines Freundes zu investieren, und Ihrem Wunsch nach einer risikoarmen Anlage hin und her gerissen, dann befinden Sie sich im Zustand kognitiver Dissonanz.

Kontrollillusion
Kontrollillusion ist die Neigung des Menschen, anzunehmen, dass er Abläufe kontrollieren kann, die objektiv nicht kontrollierbar sind. In einer wissenschaftlichen Studie wurde herausgefunden, dass Investmentbanker mit starker Kontrollillusion bei Risikomanagement, Analyse und Gewinnen wesentlich schlechter abschnitten und auch weniger verdienten.

Korrelation
Korrelation beschreibt die Wechselwirkung zwischen mehreren Anlageklassen. Zwischen den einzelnen Anlageklassen wie Aktien, Renten, Rohstoffe und Währungen bestehen unterschiedlich starke Wechselwirkungen. Dies gilt es beim Anlegen zu berücksichtigen. So hängen beispielsweise Rohstoffe, die in der Währung US-Dollar notieren, besonders stark von der Entwicklung der Währungen ab. Um Ihr Verlustrisiko zu reduzieren, ist es wichtig, dass Sie nicht Ihr gesamtes Kapital auf eine Karte setzen.

Liquidität
Liquidität ist u. a. die Möglichkeit, eine Kapitalanlage jederzeit und zu einem fairen Preis verkaufen zu können. Liquidität kann aber auch die Menge Ihres Bargeldes bezeichnen, die Ihnen zum sofortigen Investieren frei zur Verfügung steht. Hier steht der Begriff synonym für Ihre finanzielle Handlungsfreiheit, weitere Handelsgeschäfte eingehen zu können.

Mini Future
Ein anderer Begriff für Hebelzertifikate, der bei Vontobel als Produktkategorie verwandt wird. Mini Futures eignen sich für kurzfristig orientierte Händler besonders, weil sie oft eine unbegrenzte Laufzeit und keinerlei Zeitwertverlust (Renditevorteile in langen Seitwärtsphasen) haben, sich die Kursbildung im Vergleich zu Optionsscheinen wesentlich nachvollziehbarer gestaltet (wichtig beim Setzen von Stoppkursen) und die Kosten oft deutlich günstiger sind als bei Optionsscheinen gleichen Hebels.

Money Management
Money Management ist eine Strategie zum Werterhalt Ihres Kapitals. Dabei bestimmen Sie schon bei der Eröffnung einer Wertpapierposition, wie viel Geld Sie maximal verlieren möchten. Sie legen also das Verlustrisiko für jede Ihrer einzelnen Handelspositionen exakt fest. Die Absicherung Ihrer Wertpapiere erfolgt entsprechend der Vorgaben Ihrer festgelegten Money-Management-Strategie über Stop-Loss-Orders.

Moderne Portfolio-Theorie
Vereinfacht zusammengefasst: Sie optimieren Ihr Anlagerisiko (und damit Ihren Anlageerfolg) durch gezielte Verteilung Ihres Kapitals über verschiedene Anlageklassen, die sich möglichst unabhängig voneinander entwickeln. Harry M. Markowitz untersuchte in seiner Doktorarbeit das Verhalten von Anlegern an den Kapitalmärkten und entwarf mathematische Methoden zur Kategorisierung von Portfolios (Portfolio Selection, 1952). Das Ergebnis seiner Arbeit wurde später als moderne Portfolio-Theorie bekannt. Dafür erhielt Harry M. Markowitz 1990 den Nobelpreis für Wirtschaft.

Optionsscheine
Optionsscheine sind ein verbrieftes (als Wertpapier ausgestaltetes) Anrecht zum Bezug eines bestimmten Wertpapieres. Mit Optionsscheinen können Sie sowohl von steigenden Kursen (Call) als auch von fallenden Kursen (Put) profitieren.

Positionsgröße
Gemeint ist die Größe einer Wertpapierposition im Rahmen Ihrer Money-Management-Strategie. Die Festsetzung der Positionsgröße kann auch in Abhängigkeit vom jeweiligen Einzelrisiko erfolgen. So können Sie beispielsweise den Betrag für die maximale Größe Ihrer Position für riskantere Wertpapiere niedriger ansetzen als für weniger risikoreiche Papiere. So reduzieren Sie Ihr Risiko.

Psyche
Unter Psyche wird die subjektive Erlebensseite (Regungen) verstanden. Im allgemeinen Sprachgebrauch auch als Innen- oder Seelenleben bezeichnet.

Rendite
Die Rendite gibt Ihnen den Ertrag Ihrer Kapital- oder Geldanlage an. Dieser kann sich zum Beispiel auf eine Verzinsung Ihres Sparguthabens oder auf Ihren Ertrag aus einer Aktienanlage (Dividende) beziehen. Meist wird die Rendite prozentual und jährlich angegeben. Dieser Wert gibt Ihnen Aufschluss über die Entwicklung Ihrer Anlage.

Rentenmarkt
Am Rentenmarkt – auch Obligationenmarkt oder Anleihenmarkt genannt – können Sie verzinsliche Wertpapiere und Teilschuldverschreibungen (Rentenpapiere) handeln.

Risiko
Unter Risiko bei Geld- und Kapitalanlagen wird die Eintrittswahrscheinlichkeit eines Kapitalverlustes verstanden.

Sozialpsychologie
Die Sozialpsychologie geht davon aus, dass sich jeder Mensch seine eigene Wirklichkeit schafft und dass das Erleben und Verhalten vollständig von sozialen Beziehungen (z. B. Familie, Arbeitgeber, Partnerschaft) beeinflusst wird.

Stress
Stress (oder auch Anspannung) bezeichnet die – durch äußere Reize hervorgerufenen – körperlichen und seelischen Reaktionen eines Wesens, die zu einer körperlichen und geistigen Belastung führen.

Technische Analyse
Sie können mithilfe der Technischen Analyse Vorhersagen über den zukünftigen Kursverlauf von Börsenindizes, Wertpapieren und anderen Finanzprodukten treffen. Hier analysieren Sie Börsenkurse und eine Vielzahl an Finanzkennzahlen wie KGV, EBITDA und mehr.

Zertifikate
Zertifikate sind sogenannte Schuldverschreibungen mit einem derivativen Bestandteil. Wichtig für Sie: Die Wertentwicklung hängt damit von einem zugrunde liegenden Finanzprodukt ab (beispielsweise Aktie, Index, Rohstoff, Wertpapiermix). Zertifikate gehören zur Gruppe der strukturierten Finanzprodukte. Sie können Zertifikate nutzen, um kurzfristig von Chancen zu profitieren, diese aber auch zur Absicherung einsetzen.

Zins
Der Zins ist der Preis, den der Schuldner dem Geldverleiher (Gläubiger) für sein entliehenes Kapital zahlt. Der Zins wird sowohl als Prozent pro Zeitraum (üblicherweise pro Jahr) als auch als absoluter Betrag angegeben.