Kapitel

Navigation

Zeit zum Handeln.
Strategien für den Einstieg in den kurzfristigen Börsenhandel

Liebe Leserin, lieber Leser,

Vontobel stellt Ihnen dieses E-Book kostenlos zur Verfügung, um Ihnen einen leicht verständlichen Überblick über die Möglichkeiten des kurzfristigen, aktiven Handels mit Zertifikaten und anderen Hebelprodukten zu geben. Sie sind herzlich eingeladen, sich darüber hinaus auf der Vontobel-Zertifikate-Website über das weitreichende Service- und Produktangebot zu informieren. Interessierten bietet Vontobel bei Fragen rund um ihre Produkte und das Internetangebot auch einen kostenlosen Rückrufservice an. Das E-Book wird aktualisiert, sobald es Änderungen gibt – ein großes Plus dieses neuen Mediums.

Kapitel 8: Die praktische Umsetzung meiner Handelsstrategien

Thema 1: Konkretes Beispiel eines Handelsgeschäftes

Zunächst möchte ich die exakte Durchführung eines erfolgversprechenden Handelsgeschäftes mit Hebelprodukten noch einmal für Sie in Form einer Checkliste zusammenfassen.

  1. Vertrauen Sie auf die Methoden der Technischen Analyse. Im Kapitel 4 dieses E-Books haben Sie das Rüstzeug dazu erworben. Analysieren Sie die Marktstruktur anhand von Unterstützungs- und Widerstandszonen, schauen Sie nach steigenden und fallenden Dreiecken sowie Schulter-Kopf-Schulter-Formationen. Handeln Sie nach den Regeln, die Sie im Kapitel 4 kennengelernt haben. Entscheiden Sie sich zunächst nur für drei Handelsansätze, deren Ausführung Sie kennen!
  2. Bereiten Sie sich am Abend zuvor oder am Morgen vor Handelseröffnung vor. Analysieren Sie dazu, welche Märkte Ihnen jetzt Chancen bieten.
  3. Suchen Sie sich unbedingt vor Handelseröffnung geeignete Hebelprodukte heraus und notieren Sie die WKNs. Suchen Sie für jeden Basiswert immer ein Produkt aus, um auf steigende Kurse zu setzen (Call/Long), und eines, um von fallenden Kursen (Put/Short) profitieren zu können.
  4. Ihre Hebelprodukte fürs nächste Handelsgeschäft können Sie komfortabel auf der Zertifikate-Website bei Vontobel suchen: Wählen Sie den von Ihnen gewünschten Basiswert und Ihren bevorzugten Produkttyp aus. Bei Bedarf können Sie Ihre Suche dann weiter eingrenzen, indem Sie den Produkttyp, einzelne Anlageklassen (Aktien, Indizes, Rohstoffe, Währungen und Zinsen), die Währung oder die von Ihnen favorisierte Laufzeit angeben. Im erweiterten Suchmodus können Sie auch noch die Handelsrichtung (Call/Put), den Strike und den Abstand zum Stopp-Loss auswählen.
  5. Platzieren Sie nach Möglichkeit Ihre Order frühzeitig über die Ordermaske Ihres Onlinebrokers. Geben Sie, wenn möglich, gleich auch einen Eingangsstopp ein.
  6. Dann heißt es abwarten, bis der Ausbruch aus den von Ihnen analysierten Formationen erfolgt und Ihre Order ausgeführt wird.
  7. Achten Sie dabei immer auch auf die kommenden Widerstandsbereiche, wenn Sie auf steigende Kurse setzen, bzw. auf den nächsten Unterstützungsbereich, sofern Sie von fallenden Kursen ausgehen. Widerstands- und Unterstützungszonen sind immer Kursziele: Seien Sie wachsam, wenn sich der Kurs einem solchen Bereich nähert, und ziehen Sie Ihren Stopp nach. Die Gefahr, dass ein Kurs an einem Widerstandsniveau nach unten abprallt bzw. an einem Unterstützungsbereich nach oben, ist immer gegeben! Da das Verhalten eines Aktienkurses nie mit absoluter Sicherheit prognostiziert werden kann, legen Sie sicherheitshalber Stopps in den Markt.

Anleitung zum Stopp-Management:

Long-Position: Nähert sich der Kurs einer Long-Position einem Widerstand, ziehen Sie Ihren Stopp enger an den Kurs. Bricht der Kurs über den Widerstand nach oben aus, ziehen Sie Ihren Stopp erneut weiter nach – und zwar knapp unterhalb des Widerstandsniveaus. Denken Sie immer daran: Fehlausbrüche kommen häufig vor, und so sichern Sie Ihre Gewinne rechtzeitig.

Short-Position: Nähert sich der Kurs einer Short-Position einer Unterstützungszone, ziehen Sie Ihren Stopp enger an den Kurs. Bricht dieser unter die Unterstützung nach unten weg, platzieren Sie Ihren Stopp erneut tiefer – und zwar knapp oberhalb des Unterstützungsniveaus. So sichern Sie rechtzeitig Ihren Gewinn auf der Short-Seite für den Fall eines Fehlausbruchs nach unten.

Wird Ihr Handelsgeschäft abgeschlossen, tragen Sie es in Ihr Handelstagebuch ein. Dann analysieren Sie: Was war gut? Warum ist eventuell ein Verlust entstanden? Was hätte ich besser machen können? Diese Vorgehensweise ist sicher, systematisch und sinnvoll. Ich denke, da werden Sie mir zustimmen.

Mit dem folgenden Chartbeispiel möchte ich Ihnen dies alles noch einmal mit entsprechendem Praxisbezug näherbringen. Ich habe dazu die einzelnen Aspekte der Aufzählung erneut aufgegriffen und anhand des Beispiels erläutert. Abbildung 8.1 stellt das Handelsgeschäft im Detail dar, das zum Zeitpunkt der Analyse noch nicht abgeschlossen war. Ich habe bewusst dieses Szenario mit unbestimmtem Ausgang gewählt, damit ich Ihnen zeigen kann, wie ich bei der Analyse einzelner Szenarien konkret vorgehe und daraus meine Stopp-Technik entwickle.

Beispiel für die Durchführung eines Handelsgeschäftes im DAX

1) Angenommen Ihre Analyse ergab eine Doppelbodenbildung Mitte des Jahres 2013 mit steigenden Böden. Sie haben damit eine positive Marktstimmung erkannt. Der Widerstandsbereich, der ja immer Ihre Signalzone zum Kauf eines Long-Produktes ist, liegt im Bereich 8.000 bis 8.400 Punkte. Das haben Sie schon Anfang Juli 2013 analysiert und warten jetzt auf den Durchbruch.

2) und 3) Beobachten Sie den Dax jeden Tag: Nähert sich der Index dem Signalbereich, bereiten Sie sich vor und suchen Sie sich frühzeitig ein passendes Hebelprodukt.

4) und 5) Platzieren Sie Ihre Order in der Ordermaske Ihres Onlinebrokers und warten Sie, bis der DAX die Signalmarke von etwa 8.340 Punkten überschreitet. Dann wird Ihre Order ausgeführt. Platzieren Sie Ihren Eingangsstopp bei 7.800 Punkten, denn dort verläuft die nächste Unterstützung (markiert durch das entsprechende Umkehr-Tief).

6) und 7) Ihr Kursziel, der bis dahin gültige Widerstandsbereich, liegt zunächst bei 8.550 Punkten (den Hochs vom Mai 2013; im Chart mit einem Kreis links oben markiert).

  • Sie verfolgen den Kursverlauf des DAX und ziehen Ihren Eingangsstopp auf 8.120 Punkte nach (1. Stopp), sobald der DAX von seinem Hoch bei 8.450 Punkten zurückfällt (im Chart mit a) markiert).
  • Ende Juli bis Ende August bildet der DAX dann eine massive Unterstützungszone zwischen 8.210 und 8.250 Punkten aus: Der Beginn einer anhaltenden Seitwärtsbewegung. Nach oben wird diese durch den Widerstandsbereich um 8.450 Punkten begrenzt.
  • Als aufmerksamer Analyst konnten Sie schon Anfang August diese Unterstützung erkennen und haben Ihren Stopp jetzt auf 8.200 Punkte nachgezogen (2. Stopp). Bricht der DAX nach unten aus, haben Sie Ihre Gewinne gesichert.
  • Bricht der Dax dagegen nach oben aus, so ziehen Sie Ihren Stopp auf 8.415 Punkte nach (3. Stopp). Im Falle eines Fehlausbruches, wenn nämlich der Index kurz nach dem Ausbruch wieder zurückfällt (im Chart mit b) bezeichnet), haben Sie Ihre Gewinne gesichert. Steigt der DAX aber weiter an, so sind Sie noch im Markt (Situation c) in Abbildung 8.1).
  • Lassen Sie Ihre Gewinne weiter laufen und ziehen Sie Ihren Stopp auf 8.455 Punkte nach (4. Stop), sollte der Dax bei etwa 8.600 Punkten notieren.
  • Ziehen Sie nun den Stopp weiter nach oben, immer etwa 50 bis 100 Punkte hinter dem aktuellen DAX-Stand her. Irgendwann werden Sie mit einem gutem Gewinn ausgestoppt. Das Handelsgeschäft ist beendet.

8) Tragen Sie das Handelsgeschäft in Ihr Handelstagebuch ein.

Abbildung 8.1

Abbildung 8.1: Risikokontrollierte Durchführung eines Handelsgeschäftes im DAX

Thema 2: Auf die Handelszeiten achten

Zur erfolgreichen Umsetzung Ihrer Strategien müssen Sie über die Handelszeiten an den verschiedenen Märkten informiert sein. Während Sie und ich nämlich unser Feierabendbier genießen, sind die US-Börsen geöffnet, und während Europa schläft, handeln die Japaner. Trotzdem stellt Vontobel für seine Produkte auf US-Märkte auch Preise für die Zeiten, in denen dort die Märkte geschlossen sind. Sie können daher in Deutschland um 10 Uhr morgens Hebelprodukte auf den Dow Jones handeln, obwohl in den USA der Handel erst um 15.30 Uhr deutscher Zeit beginnt. Doch auch ein Emittent wie Vontobel stellt nicht 24 Stunden am Tag Handelspreise. Wenn Sie also einmal um 2 Uhr nachts den japanischen Nikkei-Index handeln möchten (zu dieser Zeit hat die japanische Börse geöffnet), werden Sie in Deutschland dafür keine Produkte kaufen können.

Sie haben die Möglichkeit, über spezialisierte Zertifikatebörsen (z. B. ZertifikateBörse Frankfurt in Frankfurt oder Euwax® in Stuttgart) oder außerbörslich direkt mit dem Emittenten Vontobel zu handeln. Die Auswahl Ihres Börsenplatzes treffen Sie durch entsprechende Selektion in der Ordermaske: Dabei steht OTC als Abkürzung für Over the Counter, also für den außerbörslichen Handel mit einem Emittenten.

Worauf kommt es nicht an?

Effiziente Börsenhändler handeln nicht rund um die Uhr, auch wenn ihnen dies oft zugeschrieben wird. Glauben Sie mir, das ist nur ein Mythos. Ohne Erholung erhöht sich bei jedem die Gefahr von Fehlern – und das kann Sie schnell teuer zu stehen kommen. Gönnen Sie sich deshalb ausreichend Ruhepausen und Schlaf.

Und so funktioniert der außerbörsliche Direkthandel:

Sie senden eine Preisanfrage für ein bestimmtes Produkt (WKN angeben) über Ihre Ordermaske an den Emittenten (sogenannter Quote-Request). Diese Preisanfrage beantwortet der Emittent in der Regel mit einem entsprechenden Angebot (sogenannter Quote) sowohl für den Geldkurs als auch für den Briefkurs. Ihnen ist nun freigestellt, das Angebot anzunehmen oder nicht. Dafür bleiben Ihnen im Allgemeinen einige Sekunden. Ändert sich allerdings der Preis sehr schnell, kann der Emittent sein Angebot zurückziehen und Ihnen ein neues unterbreiten, wenn Sie zu lange zögern. Sie haben dann wieder einige Sekunden für Ihre Entscheidung.

Mittlerweile laufen etwa 70 Prozent aller Aufträge direkt über die Emittenten der Zertifikate. Der außerbörsliche Handel bietet Ihnen einen Kostenvorteil (Börsencourtage entfällt) sowie längere Handelszeiten. Dann jedoch ist auch keine Handelsüberwachungsstelle zwischengeschaltet, die bei Fehltrades einschreiten oder bei Beschwerden über vermeintlich falsche Kurse zur Klärung an den Emittenten herantreten kann. Dennoch läuft der Direkthandel nach klar fixierten und vertraglich festgehaltenen Regeln zur Handelsausführung ab.

Noch ein wichtiger Hinweis, weil es immer wieder Missverständnisse gibt: Über die Börse gekaufte Anlageprodukte können auch außerbörslich wieder verkauft werden und umgekehrt. Sind Ihre Stücke nach dem Kauf erst mal in Ihr Depot gebucht worden, können Sie über den Verkaufsplatz wieder frei entscheiden.

In Tabelle 8.1 sind die Unterschiede zwischen börslichem Handel und außerbörslichem Handel dargestellt. Tabelle 8.2 gibt Ihnen einen Überblick über die Handelszeiten der Vontobel-Zertifikate an den Börsen (ZertifikateBörse Frankfurt und Euwax) sowie im außerbörslichen Handel (OTC).

Börslicher Handel Außerbörslicher Handel
bei der EUWAX© in Stuttgart sowie der ZertifikateBörse Frankfurt© in Frankfurt Im Direkthandel mit dem jeweiligen Emittenten
Handel auf die regulären Börsenzeiten beschränkt deutlich längere Handelszeiten möglich (z.B. 8:00 bis 22:00 Uhr)
Handelsüberwachung i.d.R. skundenschnelle Orderausführung
Platzierung von Limit-Orders möglich geringere Kosten (keine Börsencourtage)
Risiko der Teilausführung Keine Handelsüberwachung
EUWAX© und SOCACH© verpflichten Emittenten, handelbare Kurse zu stellen Emittent ist Market Maker (Liquiditätsspender)

Tabelle 8.1: Unterschiede börslicher und außerbörslicher Handel (Quelle: Bank Vontobel Europe AG)

Börslicher Handel Alle Vontobel Produkte Montag bis Freitag von 09:00 bis 20:00 Uhr
Außerbörslicher Handel Vontobel Produkte auf Indizes, Futures, Edelmetalle, Währungen und US-Aktien
Ausgenommen: Einzelne Basket- / Strategiezertifikate
Montag bis Freitag von 08.00 bis 22:00 Uhr
Außerbörslicher Handel Vontobel Produkte auf Deutsche und Schweizer Aktien sowie einzelne Basket- / Strategiezertifikate Montag bis Freitag von 08.00 bis 22:00 Uhr

Tabelle 8.2: Handelszeiten für Vontobel Produkte – börslich und außerbörslich (Quelle: Bank Vontobel Europe AG)

Thema 3: So ordere ich Hebelprodukte effizient

Die Ordermasken der Direktbroker eröffnen Ihnen eine Fülle von Möglichkeiten bei der Orderausführung. So können Sie unterschiedliche Kriterien angeben, die erfüllt sein müssen, damit Ihre Order ausgeführt wird. Im Folgenden stelle ich Ihnen die wichtigsten Orderarten vor.

1) Trailing-Stopp

Auch diese Ordervariante kennen Sie schon: Es handelt sich um eine Serie von Stopp-Loss-Orders. Der Stopp-Loss-Preis wird dabei jeweils dem Kurs nachgezogen. Bei einer Long-Position erfolgt das Nachziehen so lange, bis der Kurs schließlich auf den Stopp-Preis fällt und Ihre Order ausgestoppt wird. Bei einer Short-Position wird der Trailing-Stopp entsprechend dem Kursverlauf nach unten angepasst und dann ausgestoppt, sobald der Kurs auf den Stopp-Preis steigt.

2) OCO (= One Cancels Other; auf Deutsch: eine löscht die andere)

Diese Ordervariante ist eine Kombination aus einer Stopp-Order und einer herkömmlichen Kauf- oder Verkaufsorder.

Beispiel: Sie halten einen Mini Future, der aktuell 5 Euro kostet. Angenommen Sie wollen ihn bei 6 Euro mit Gewinn verkaufen und Ihr Risiko auf 4,50 Euro begrenzen, dann geben Sie Ihre OCO-Order wie folgt auf: Wählen Sie ein Verkaufslimit oberhalb des aktuellen Kurses (in unserem Beispiel 6 Euro) und gleichzeitig ein Stopp-Loss-Limit unterhalb des aktuellen Kurses (hier 4,50 Euro). Wird eines der beiden Limits erreicht, kommt es zur Ausführung der entsprechenden Order, wobei die andere Order gleichzeitig gelöscht wird. Mit einer OCO-Order können Sie sich also sowohl gegen Kursverluste absichern als auch Kursgewinne erzielen.

3) Next Order

Die Next Order ist eine Kombinationsorder: Ist die erste Order (sogenannte Basisorder) vollständig ausgeführt worden, wird automatisch eine zweite Order an die Börse weitergeleitet.

Beispiel: Angenommen, Sie wollen einen Mini Future für maximal 5 Euro kaufen und Ihre Investition sofort nach dem Kauf bei 4 Euro nach unten absichern. Geben Sie als Basisorder eine Kauforder mit einem Limit von 5 Euro ein. Als zweite Order wählen Sie eine Verkaufsorder und setzen ein Stopp-Loss-Limit unterhalb des aktuellen Kurses (hier 4 Euro). Wird Ihre Kauforder ausgeführt, wird Ihre Verkaufsorder sofort aktiviert und an die Börse geleitet. Fällt dann der Kurs unter Ihr Stopp-Loss-Limit von 4 Euro, wird der Verkauf zum nächsten Kurs ausgeführt. Mit einer Next Order können Sie sich zum Beispiel schon vor dem Kauf Ihres Wertpapieres für den Fall eines erfolgten Kaufes gegen Kursverluste absichern oder Gewinne mitnehmen.

4) Kauf-Limit-Order

Bei dieser Ordervariante geben Sie den Kaufpreis vor, den Sie maximal zahlen wollen.

Beispiel: Ein bestimmter Mini Future notiert aktuell bei 10 Euro und Sie warten darauf, dass er auf 9 Euro fällt. Deshalb haben Sie Ihr Kauf-Limit auf 9 Euro gesetzt. Damit steht fest: Sie kaufen Ihren Mini Future für maximal 9 Euro; Sie zahlen auf keinen Fall mehr.

5) Verkaufs-Limit-Order

Hier bestimmen Sie den Verkaufspreis, den Sie mindestens für eine Position erzielen wollen.

Beispiel: Ein bestimmter Mini Future notiert aktuell bei 10 Euro und Sie warten darauf, dass der Kurs auf 12 Euro steigt. Deshalb haben Sie Ihr Verkaufs-Limit auf 12 Euro gesetzt. Das bedeutet: Bei einem Verkauf erhalten Sie 12 Euro oder mehr für Ihren Mini Future. Sie bekommen auf keinen Fall weniger als 12 Euro.

Im folgenden Video zeige ich ihnen ein praktisches Beispiel zur Funktionsweise von Ordervarianten anhand einer Stopp-Buy-Order und einer Stopp-Sell-Order

Zusammenfassung Kapitel 8: Das ist wirklich wichtig!

Zur erfolgreichen Durchführung eines Handelsgeschäftes sind verschiedene Schritte zu beachten: Sie müssen den Markt analysieren, das geeignete Hebelprodukt auswählen, Ihre Order platzieren und Ihr Handelstagebuch führen. Ihre Orders können Sie in der Regel sowohl über die Börse als auch über den außerbörslichen Handel abwickeln. Beachten Sie dabei die Handelszeiten. Neben den geringeren Kosten bietet der außerbörsliche Handel (beispielsweise mit Vontobel) auch den Vorteil längerer Handelszeiten. Um Hebelprodukte effizient handeln zu können, müssen Sie die unterschiedlichen Orderarten verstehen lernen. Das erleichtert Ihnen später das Handeln ungemein.

Im folgenden Kapitel 9 erwarten Sie Glossar zu Derivaten und aktivem Börsenhandel sowie eine Übersicht der Vontobel Services für aktive Anleger.