Vonovia übernimmt schwedisches Wohnungsunternehmen für rund EUR 900 Millionen

Vonovia übernimmt schwedisches Wohnungsunternehmen für rund EUR 900 Millionen

Dienstag, 19. Juni 2018Lesezeit: 3 Minuten

Dem Immobilienkonzern Vonovia ist die Übernahme des schwedischen Immobilienunternehmens Victoria Park gelungen.

In einer formalen Ankündigung wurde bereits gestern bekanntgegeben, dass die für das Übernahmeangebot festgelegte Mindestannahmeschwelle von 50 Prozent überschritten wurde. Demnach wurden Aktien angedient, die mindestens 46 Prozent der Stimmrechte in Victoria Park entsprechen. Hinzu kommen Optionen von rund zwölf Prozent. Vonovia will das schwedische Wohnungsunternehmen für knapp 9,6 Milliarden schwedische Kronen übernehmen. Umgerechnet ergibt sich ein Übernahmepreis von rund EUR 900 Millionen. Mit der Übernahme setzt Deutschlands größter Wohnungskonzern seine Einkaufstour im Ausland fort. Es ist bereits die dritte größere Übernahme innerhalb eines Jahres. Im vergangen Jahr übernahm Vonovia den österreichischen Wettbewerber Conwert für EUR 2,9 Milliarden. Anfang 2018 folgte dann die Übernahme von Buwog für insgesamt EUR 5,2 Milliarden. Mit der nun erfolgreichen Übernahme von Victoria Park schafft Vonovia den Markteintritt in Schweden.

Vonovia will durch weitere Übernahmen wachsen

Vonovia-Chef Rolf Buch erklärte der Westdeutschen Allgemeinen Zeitung: "Unser Wachstum ist bei 390.000 Wohnungen sicher noch nicht beendet". "Durch Größe werden wir effizienter und kostengünstiger." In den nächsten Jahren werde "die Musik bei Vonovia weiter in Deutschland spielen", erklärte Konzernchef Buch weiter. "Unser Fokus liegt nicht auf bestimmten Ländern, sondern auf Regionen und Zentren wie Berlin, München, Münster oder dem Ruhrgebiet. Dazu kommen jetzt Stockholm, Wien und - wenn sich die Chance ergibt - Paris."

Über Vonovia

Die Vonovia SE ist Deutschlands führendes bundesweit aufgestelltes Wohnungsunternehmen. Mit rund 394.000 Wohnungen ist Vonovia in allen attraktiven Städten und Regionen in Deutschland und in Österreich vertreten. Aktuell liegt der Portfoliowert bei ca. EUR 38,5 Milliarden. Das in Bochum ansässige Unternehmen beschäftigt rund 9.500 Mitarbeiter und erwirtschaftete im ersten Quartal diesen Jahres einen operativen Gewinn von EUR 243,6 (Vorjahr: 218,2) Millionen.

Die Aktie im Überblick

Die Aktie wird aktuell bei EUR 40,84 (19.06.2018) gehandelt. Das Jahreshoch lag bei EUR 42,68 (09.01.2018), das Jahrestief bei EUR 33,74 (06.07.2018). Bei Bloomberg setzen 16 Analysten die Aktie auf Kaufen, acht auf Halten und ein Analyst auf Verkaufen. Bloomberg Analysten setzen aktuell ein zwölf-Monats-Kursziel von EUR 44,74.

Da der weitere Kursverlauf der Aktie von einer Vielzahl konzernpolitischen, branchenspezifischen und ökonomischen Faktoren abhängig ist, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen, als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können.

 

 

Wichtige Risiken:

Marktrisiko: Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Der Aktienkurs kann sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft.

Emittenten- / Bonitätsrisiko: Anleger sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung.

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11.05.2021 03:52:25

 
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