Total SA: Gewinnwachstum aufgrund Ölpreis- und Produktionsanstieg

Total SA: Gewinnwachstum aufgrund Ölpreis- und Produktionsanstieg

Dienstag, 13. Februar 2018Lesezeit: 2 Minuten

Auf der Hauptversammlung hat Total eine Dividende von € 2,48 pro Aktie angekündigt, ein Plus von 1,2% gegenüber dem Vorjahr 2016. Geholfen haben die gestiegenen Ölpreise und der Produktionsanstieg. Zudem sanken die Produktionskosten.

Der französische Öl- und Gaskonzern Total hat im Schlussquartal 2017 seinen Gewinn dank gestiegener Ölpreise und einer ebenfalls gestiegenen Produktion deutlich steigern können. Die Produktion stieg um 5% auf 2,57 Millionen Barrel pro Tag, nach einem Anstieg von 4,5% im Jahr 2016. Geholfen haben ebenfalls sinkende Produktionskosten, die von 9,90 Dollar im Jahr 2014. auf 5,40 Dollar je Barrel Öläquivalen sanken, berichtet das Finanzportal Finanzen.ch.

Bereinigter Nettogewinn stieg um 28% im Geschäftsjahr 2017

Im Geschäftsjahr 2017 wurde ein Nettogewinn von USD 8,63 Mrd erzielt, verglichen mit einem Nettogewinn von USD 6,2 Mrd. im Vorjahr. Der bereinigte Gewinn stieg um 28% auf USD 10,6 Mrd., wie Total berichtete. Der Gewinn wuchs besonders stark bei der Förderung von Öl und Gas. Der Konkurrent BP meldete ebenso höhere Gewinne dank des gestiegenen Ölpreise, berichtete das Portal „Cash“. Zudem meldete Total einen Umsatzanstieg um 15% auf 171,5 Mrd. US-Dollar (Vorjahr: 150 USD Mrd.).

Dividende wird weiter angehoben

Den Aktionären will Total eine Dividende von 2,48 Euro je Aktie ausschütten, ein Plus von 1,2% (EUR 2,45 im Vorjahr). Aufgrund des starken Cashflow-Wachstums sollen von 2018 bis 2020 die Dividendenzahlungen um 10% angehoben werden. Die Dividenden wurden seit 1982 nicht gesenkt. Zudem sind in den nächsten drei Jahren Aktienrückkäufe in Höhe von bis zu USD 5 Mrd. geplant.

 

Die Total- Aktie wird aktuell bei EUR 45,42 (13.02.2018) gehandelt. Das Jahreshoch lag bei EUR 48,61 (12.01.2018), das Jahrestief bei EUR 41,33 (07.07.2017). Bei Bloomberg setzen 25 Analysten die Aktie auf Kaufen, 6 auf Halten und 2 auf Verkaufen. Bloomberg Analysten setzen aktuell ein zwölf-Monats-Kursziel von EUR 53,86.

Da der weitere Kursverlauf der Aktie von einer Vielzahl konzernpolitischen, branchenspezifischen und ökonomischen Faktoren abhängig ist, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen, als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können.

Wichtige Risiken:

Marktrisiko: Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Der Aktienkurs kann sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft.

Emittenten- / Bonitätsrisiko: Anleger sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung.

21.10.2021 15:58:56

 
So wollen wir miteinander diskutieren! Beachten Sie bitte unsere Blog-Netiquette.

 

Kommentar schreiben

 

  

 

  

 

* Pflichtfelder müssen ausgefüllt werden