Tesla: Produktion wird zur Chefsache

Tesla: Produktion wird zur Chefsache

Freitag, 6. April 2018Lesezeit: 2 Minuten

Tesla präsentiert aktuelle Produktionszahlen. Trotz erneuter Verfehlung der selbst gesteckten Produktionsziele reagieren Anleger positiv auf die jüngsten Zahlen.

Der Elektroautohersteller Tesla konnte die Produktion für sein Model 3 zwar kräftig steigern, das selbst gesteckte Produktionsziel wurde allerdings erneut verfehlt. Im vergangenen Quartal liefen insgesamt 34.494 Fahrzeuge vom Band – allerdings inklusive Model S und Model X. Auf das Model 3 entfielen im ersten Quartal 9.766 Stück. Der kalifornische E-Autopionier produzierte in der vergangenen Woche 2.020 Fahrzeuge seines wichtigen Elektrowagens Model 3. Eigentlich hatte Tesla zuletzt angestrebt, dass bis Ende März 2.500 Autos vom Typ Model 3 wöchentlich vom Band laufen. Damit verfehlte Tesla das bis Ende März selbst gesteckte Ziel von 2.500 Fahrzeugen pro Woche. Allerdings ist die nun veröffentlichte Zahl immer noch besser als die des Schlussquartals 2017, als im gesamten Zeitraum 2.425 Model-3-Autos hergestellt wurden. Das Model 3 gilt unter Experten für Tesla als Schlüsselprodukt für die langfristige Profitabilität. Mit dem Model 3 will Tesla als Massenhersteller den Markt für E-Autos erobern.

Tesla-Chef schlägt Schlaflager in der Fabrik auf

Tesla macht derzeit schwer zu schaffen, dass die Produktion des Model 3 immer wieder durch Pannen zurückgeworfen wird und dadurch deutlich langsamer anläuft als geplant. Tesla-Chef Elon Musk kündigte an, die Produktion des Model 3 auch in der nächsten Woche stabil zu halten und im zweiten Quartal deutlich zu steigern. Am Ziel von wöchentlich 5.000 Fahrzeugen in drei Monaten hält Tesla fest.

Aus den andauernden Problemen bei der Fertigung hat Firmenchef Musk nun die Konsequenzen gezogen. Er will nun persönlich die Fortschritte der Produktion des Model 3 überwachen. Per Kurznachrichtendienst Twitter kündigte der Tesla-Chef an, sein Schlaflager in der Tesla-Fabrik aufschlagen zu wollen.

Auf die veröffentlichten Produktionszahlen reagierten Anleger dennoch positiv. Grund zur Hoffnung gab auch die Aussage des Firmenchefs, dass das Unternehmen in diesem Jahr weder eine Kapitalzufuhr benötige noch die Schulden erhöhen müsse, um das Wachstum zu finanzieren.

Die Aktie im Überblick

Die Tesla-Aktie wird aktuell bei USD 286,94 (05.04.2018) gehandelt. Das Jahreshoch lag bei USD 389,61 (18.09.2017), das Jahrestief bei USD 244,59 (02.04.2018). Bei Bloomberg setzen 10 Analysten die Aktie auf Kaufen, 12 auf Halten und acht auf Verkaufen. Bloomberg Analysten setzen aktuell ein zwölf-Monats-Kursziel von USD 330,57.

Da der weitere Kursverlauf der Aktie von einer Vielzahl konzernpolitischen, branchenspezifischen und ökonomischen Faktoren abhängig ist, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen, als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können.

 

 

Wichtige Risiken:

Marktrisiko: Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Der Aktienkurs kann sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft.

Emittenten- / Bonitätsrisiko: Anleger sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung.

22.04.2019 02:15:47

 
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