Palladium: Trendwende nimmt Form an

Palladium: Trendwende nimmt Form an

Dienstag, 2. August 2022 Autor Maciej GajLesezeit: 3 Minuten

Seit dem Frühjahr (2022) basteln Händler beim Metall Palladium im Bereich von 1.800 USD an einem Boden und damit möglichen Trendwechsel. Derzeit befindet sich der Kurs des Metalls in der Nähe einer wichtigen Unterstützungsmarke, die zu einem erfolgreichen Abschluss des Bodens führen könnte.

Nach den kurzzeitigen Kurskapriolen aus dem März dieses Jahres (2022) mit einem entsprechenden Anstieg des Palladium-Futures auf 3.410 US-Dollar und damit deutlich über die Höchststände aus Anfang 2021 brachen die Notierungen förmlich ein und gaben erneut in den markanten Unterstützungsbereich um 1.830 US-Dollar bis Mitte Juni nach. Ein Stück weit zuvor hat eine volatile Stabilisierungsphase in diesem Bereich begonnen und könnte erste Früchte tragen. Der Exponential Moving Average (EMA) 50, sowie der 200-Tage-Durchschnitt konnten bereits in der abgelaufenen Handelswoche überwunden werden. Das Knacken der letzten Marke von 2.200 US-Dollar könnte im Anschluss einen Trendwechsel einleiten.

Neutraler Handelsbereich

Kurzfristig könnte der Bereich zwischen 1.800 und 2.200 US-Dollar beim Palladium-Future als neutral zu bewerten sein. Ein Ausbruch über die obere Kursmarke könnte einen erfolgreichen Abschluss des Bodens hervorbringen und Gewinne an die Zwischenhochs aus Ende April bei 2.314 und schließlich den höher gelegenen Widerstandsbereich um 2.472 US-Dollar sichern. Auf Sicht der nächsten Wochen und Monate könnten bullish orientierte Anlegerinnen und Anleger daran partizipieren, sofern das richtige Zertifikat zum Einsatz kommt. Innerhalb der laufenden Handelsspanne sind Rücksetzer auf 1.990 US-Dollar und somit den EMA 50 allerdings noch einzuplanen. Eine erneute Eintrübung des Chartbildes könnte sich dagegen unterhalb von 1.800 US-Dollar ergeben, Rücksetzer auf die Jahrestiefs aus Ende 2021 um 1.528 US-Dollar könnten auch nicht ausgeschlossen werden.

Palladium-Future (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:
 
Hinweis: Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 2.185// 2.248// 2.314// 2.486 US-Dollar
Unterstützungen: 2.101//2.037// 1.991// 1.968 US-Dollar

 

Fazit

Sobald die Marke von 2.200 US-Dollar auf Tagesschlusskursbasis überwunden wird, könnten die Chancen auf eine weitere Erholung des Metalls zunächst an 2.314 und darüber in 2.472 US-Dollar ansteigen. Entsprechend würde sich ein derartiges Szenario für ein kurz- bis mittelfristiges Long-Investment beispielsweise über den Call Turbo-Optionsschein Open End WKN VV5TVQ anbieten. Dieser bezieht sich auf den Spot-Preis des Edelmetalls. Die mögliche Renditechance bei vollständiger Umsetzung der Handelsidee würde in diesem Fall 160 Prozent betragen. Endgültiges Ziel des Scheins läge bei 4,51 Euro. Eine Verlustbegrenzung könnte aufgrund eines noch zu erwartenden Pullbacks den Bereich des 200-Tage-Durchschnitts bei derzeit 2.101 US-Dollar nicht überschreiten, woraus sich ein möglicher Ausstiegskurs im Schein von 0,88 Euro ergeben würde.


Strategie für steigende Kurse
WKN:
VV5TVQ Typ:
Call Turbo-Optionsschein Open End
akt. Kurs:
1,70- 1,72 Euro
Emittent: Vontobel
Basispreis: 2.001,78 US-Dollar
Basiswert: Palladium-Future
KO-Schwelle: 2.001,78 US-Dollar
akt. Kurs Basiswert:
2.165,51 US-Dollar
Abstand zur KO-Schwelle: 7,94%
Laufzeit: Open End
Kursziel: 4,51 Euro
Hebel:
11,78
Kurschance / Wertentwicklung bei Erreichen des Kursziels: + 160 Prozent

 

Wichtige rechtliche Hinweise:

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Da der Kursverlauf der Basiswerte von einer Vielzahl branchenspezifischer und ökonomischer Faktoren abhängig ist, sollten Anleger das Marktrisiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen, als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. Jeder Anleger muss das Risiko entsprechender Kursverluste bei seinen Anlageentscheidungen mitberücksichtigen. Die genannten Produkte sind nicht kapitalgeschützt, im ungünstigsten Fall ist ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten bzw. des Garanten droht dem Anleger ein Geldverlust. Wertentwicklungen in der Vergangenheit und/oder Analystenmeinungen sind kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.

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30.09.2022 11:51:15

 
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