Nestlé: Seit Jahren im Aufwärtstrend

Mittwoch, 22. Februar 2017Lesezeit: 2 Minuten

Gastbeitrag von Frank Sterzbach

Die Aktie des Schweizer Lebensmittelherstellers Nestlé befindet sich seit 2009 in einem Aufwärtstrendkanal. Für risikoaffine Anleger stellen wir Faktor-Zertifikate auf Nestlé vor.

Das Traditionsunternehmen aus der Schweiz wurde bereits im Jahre 1867 von Henri Nestlé in der Kleinstadt Vevey gegründet. Vevey liegt unweit von Lausanne am nordöstlichen Ufer des Genfer Sees. Schon früher war Vevey ein bedeutender Handelsplatz. Internationale Bekanntheit erlangte Vevey als beliebter Fremdenverkehrsort – und als Heimatsitz des Weltunternehmens Nestlé. Ob Nescafé, Nesquik, Nestea, Vittel, Würzmittel von Maggi, Pasta von Buitoni oder Pizza von Wagner – dahinter steckt Nestlé als Konzernmutter. Das Unternehmen aus der Schweiz gilt als der größte Lebensmittel-Konzern der Welt. Im Geschäftsjahr 2016 konnte Nestlé seinen Gesamtumsatz im Vergleich zum Vorjahr um 0,8 Prozent auf 89,5 Mrd. Schweizer Franken erhöhen. Etwa 30 Prozent des Umsatzes wurden durch Produkte generiert, welche erst in den vergangenen drei Jahren am Markt eingeführt oder überarbeitet wurden. Zudem dürfte der Konzern von der angekündigten Senkung der Unternehmenssteuer partizipieren.

   

Seit 2009 im Trendkanal

Wie eingangs erwähnt, bewegt sich die Aktie von Nestlé seit 2009 in einem Aufwärtstrendkanal. Die untere Begrenzung dieses Trendkanals verläuft aktuell bei etwa 65 Euro. Eine wichtige Unterstützungsmarke stellt zudem das Kurstief von 2016 bei 62,20 Euro dar. Mit Faktor-Zertifikaten auf Nestlé können kurzfristig orientierte wie risikoaffine Anleger, die von einer steigenden oder einer fallenden Aktie von Nestlé ausgehen, überproportional an der weiteren Entwicklung teilhaben.

  

 

 Faktor-Update: Vonovia

Die US-Investmentbank Morgan Stanley hat das Kursziel für die Aktie von Vonovia von 38 auf 39 Euro angehoben und die Einstufung auf „Overweight“ belassen. Die Analysten hätten nunmehr die Mehrheitsbeteiligung an der österreichischen Conwert in ihre Schätzungen einbezogen. Der Zukauf werde 2017 den Nettovermögenswert (NAV) um 2 Prozent erhöhen und den bereinigten Gewinn je Aktie nach oben treiben.

 

 

Frank Sterzbach

Frank Sterzbach beschäftigt sich bereits seit Mitte der 90er Jahre mit dem spannenden Themenspektrum Geldanlage und Börse. Der Diplom-Betriebswirt verfügt demzufolge über eine langjährige Erfahrung in der anlegerfreundlichen Analyse von Märkten, Rohstoffen und Wertpapieren. Die Märkte sind sein Zuhause - Zertifikate sind seine Leidenschaft. Seit 2010 ist er als Chefredakteur beim Zertifikate-Investor verantwortlich für die Strategien, mit denen sich entspannt ein stetiger Vermögensaufbau erzielen lässt.


 

Rechtlicher Hinweis

Diese Informationen stammen alleine vom Gastautor und müssen nicht der Einschätzung der Bank Vontobel Europe AG oder einer anderen Gesellschaft der Vontobel-Gruppe entsprechen. Die weitere Unternehmensentwicklung ebenso wie der Kursverlauf der Aktien ist von einer Vielzahl unternehmensinterner, branchenspezifischer & ökonomischer Faktoren abhängig. Jeder Anleger muss das Risiko entsprechender Kursverluste bei seinen Anlageentscheidungen mitberücksichtigen.

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07.10.2022 22:20:25

 
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