Merck und Palantir Technologies gehen gemeinsam neue Wege

Merck und Palantir Technologies gehen gemeinsam neue Wege

Mittwoch, 21. November 2018Lesezeit: 3 Minuten

Die beiden Unternehmen Merck und Palantir Technologies gründen gemeinsam das Joint Venture Syntropy, um die Krebsforschung weiter voranzutreiben. Die neugegründete Firma soll Forschern den sicheren Datenaustausch ermöglichen und Wissenschaftler mit intuitiven und effektiven Werkzeugen zur Datenanalyse ausstatten.

Big Data erreicht die Arzneimittelforschung

Die strukturierte Datensammlung und –auswertung ist keine neue Technologie im Bereich der Arzneimittelforschung. Derzeit werden die von Forschern gewonnenen Daten überwiegend in institutseigenen Datenbanken gespeichert. Andere Wissenschaftler und Ärzte haben keinen Zugriff auf diese Daten. Dabei ist der kollaborative Umgang mit den gewonnenen Daten essentiell, um schnell innovative und wirksamere Therapiekonzepte entwickeln zu können.

Syntropy bietet einen neuartigen Umgang mit Forschungsergebnissen

Das Joint Venture Syntropy möchte dieses Problem beheben. Die Plattform von Syntropy basiert auf ein Produkt aus dem Hause Palatir Technologies. Sie stellt dabei zu jeder Zeit den Nutzer ins Zentrum. Die Plattform strukturiert die Daten aus unterschiedlichen Quellen und bietet eine Reihe von intuitiven Werkzeugen zur Datenanalyse. Damit sollen aktuelle Forschungsergebnisse und –daten in Echtzeit geteilt werden können und somit schneller dem Wohle des Patienten zu Gute kommen.

Die beiden Unternehmen im Überblick

Merck ist ein deutsches Pharmaunternehmen aus Darmstadt. Rund 53.000 Mitarbeiter sind in den drei Geschäftsbereichen Healthcare, Life Science und Performance Materials tätig. Der Konzern steht für wissenschaftliche Forschung und verantwortungsvolles Unternehmertum, sowie technologischen und wissenschaftlichen Fortschritt. Der Umsatz im Jahr 2017 lag bei EUR 15,3 Mrd. EUR. Damit gehört Merck zu den größten deutschen Pharmaunternehmen.

Das Unternehmen Palantir Technologies ist eine Softwarefirma aus dem Silicon Valley, das im Bereich Big Data tätig ist. Palantir entwickelt Plattformen für Organisationen mit komplexen und sensiblen Daten. Kunden sind sowohl öffentliche als auch private Institutionen, die Daten für verschiedenste Zwecke, wie Terrorismusabwehr oder Arzneimittelforschung auswerten und verarbeiten. Der Dataminingspezialist erwirtschaftete im Jahr 2017 einen Umsatz von 750 Mio. Dollar und aktuell mehren sich die Gerüchte über einen Börsengang. Das Unternehmen wurde von dem deutschstämmigen Investor Peter Thiel mitbegründet.

Die Aktie im Überblick

Die Merck-Aktie notiert am 20.11.2018 bei 97,52 EUR, nur wenig entfernt vom Jahreshoch bei 97,96 EUR (erreicht am 14.11.2018). Das Jahrestief liegt bei 73,33 EUR und wurde am 26.03.2018 erreicht. Der aktuelle Kurs liegt nahe dem durchschnittlichem 12-Monats-Analystenkursziel bei 99,54 EUR. Dennoch wird Merck überwiegend als „Kauf“ empfohlen (Buy/Hold/Sell: 14/11/4).

Da der weitere Kursverlauf der Aktie von einer Vielzahl konzernpolitischer, branchenspezifischer und ökonomischer Faktoren abhängig ist, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen, als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können.

 

Wichtige Risiken:
Marktrisiko: Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Der Aktienkurs kann sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft.

Emittenten- / Bonitätsrisiko: Anleger sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung.

Rechtliche Hinweise
Bitte beachten Sie, dass bei einer Investition in diese Produkte keine laufenden Erträge anfallen. Die Produkte sind nicht kapitalgeschützt, im ungünstigsten Fall ist ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten bzw. des Garanten droht dem Anleger ein Geldverlust. Anleger sollten in jedem Fall beachten, dass vergangene Wertentwicklungen und/oder Analystenmeinungen kein hinreichender Indikator für künftige Wertentwicklungen sind. Die Wertentwicklung der Basiswerte hängt von einer Vielzahl wirtschaftlicher, unternehmerischer und politischer Faktoren ab, die bei der Bildung einer Markterwartung berücksichtigt werden sollten.

Allein maßgeblich sind die jeweiligen Wertpapierprospekte, die beim jeweiligen Emittenten, Vontobel Financial Products GmbH, Bockenheimer Landstraße 24, 60323 Frankfurt am Main, bzw. HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Königsallee 21/23, D-40212 Düsseldorf, kostenlos erhältlich bzw. im Internet unter www.vontobel-zertifikate.de bzw. www.hsbc-zertifikate.de zum Download verfügbar sind. Anleger werden gebeten, die bestehenden Verkaufsbeschränkungen zu beachten.
20.06.2019 16:35:34

 
So wollen wir miteinander diskutieren! Beachten Sie bitte unsere Blog-Netiquette.

 

Kommentar schreiben

 

  

 

  

 

* Pflichtfelder müssen ausgefüllt werden