LVMH und Tiffany einigen sich doch noch

LVMH und Tiffany einigen sich doch noch

Mittwoch, 4. November 2020Lesezeit: 3 Minuten

Die Übernahme von Tiffany durch LVMH dürfte nun doch noch stattfinden und der erbitterte Streit zwischen den Unternehmen beigelegt werden. Denn die beiden Luxusgüterkonzerne haben sich auf einen neuen, leicht tieferen Kaufpreis geeinigt. Wenn auch die Aktionäre ihre Zustimmung kundtun, steht der größten Übernahme in der Geschichte der Industrie nichts mehr im Weg.

Der französische Luxusgüterkonzern LVMH – hinter dem Marken wie Louis Vuitton und Dior stehen – hat bestätigt, dass eine Einigung mit dem amerikanischen Juwelier Tiffany getroffen werden konnte. LVMH wird 131,50 US-Dollar pro Tiffany-Aktie bezahlen, was einem Kaufpreis von rund 15,8 Milliarden US-Dollar entspricht; 425 Mio. US-Dollar weniger, als beim ursprünglichen Preis von 135 US-Dollar.

Die Einigung kam nach einem erbitterten Streit zwischen den beiden Unternehmen. Nachdem den Luxusgüterunternehmen während der Corona-Pandemie die Umsätze in enormem Ausmaß weggebrochen sind und die Übernahme zudem wegen drohender US-Zölle ins Stottern geriet, kommt diese Nachricht relativ überraschend. Mit der Einigung auf die Übernahme sollen auch sämtliche rechtlichen Streitigkeiten beigelegt werden.

Die Kartellbehörden haben den Deal bereits abgesegnet. Stimmen die Aktionäre nun auch noch zu, steht der Übernahme nichts mehr im Weg.

Quelle: Statista.com

Bisher erwirtschaftete LVMH einen Großteil seiner Umsätze in Asien. Mit der Übernahme von Tiffany kann der Konzern sein Geschäft in den USA deutlich ausbauen. Ebenso trägt Tiffany dazu bei, das Uhren- und Schmucksegment von LVMH zu stärken – der bisher kleinste Umsatzlieferant des Konzerns.

Die Aktie im Überblick

Die Aktie der LVMH SE wird aktuell bei EUR 411,10 gehandelt (04.11.2020) gehandelt. Das Jahreshoch wurde bei EUR 440,30 (19.10.2020) und das Jahrestief bei EUR 278,70 (16.03.2020) erreicht. Bei Bloomberg setzen 19 Analysten die Aktie auf BUY, neun auf HOLD und vier

Analysten setzten sie auf SELL.

Ausgewählte Risiken:

Korrelationsrisiko: Multi Aktienanleihen mit Barriere (Worst of): Dieser Typ der Aktienanleihen bezieht sich auf mehrere Basiswerte. Damit ist der Grad der Abhängigkeit der Wertentwicklung der Basiswerte voneinander (sog. Korrelation) wesentlich für die Beurteilung des Risikos, dass mindestens ein Basiswert seine Barriere erreicht. Anleger sollten beachten, dass bei mehreren Basiswerten für die Bestimmung des Auszahlungsbetrags der Basiswert maßgeblich ist, der sich während der Laufzeit der Wertpapiere am schlechtesten entwickelt hat (sog. Worst-of-Struktur). Das Risiko eines Verlusts des investierten Kapitals ist daher bei Worst-of-Strukturen wesentlich höher als bei Wertpapieren mit nur einem Basiswert.

Marktrisiko: Die Entwicklung der Aktienkurse der jeweiligen Unternehmen ist von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig, die der Anleger bei der Bildung seiner Marktmeinung zu berücksichtigen hat. Der Aktienkurs kann sich auch anders entwickeln als erwartet, wodurch Verluste entstehen können.

Emittenten- / Bonitätsrisiko: Anleger sind dem Risiko ausgesetzt, dass Emittent und Garant ihre Verpflichtungen aus dem Produkt und der Garantie - beispielsweise im Falle einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) oder einer behördlichen Anordnung von Abwicklungsmaßnahmen - nicht erfüllen können. Eine solche Anordnung durch eine Abwicklungsbehörde kann im Falle einer Krise des Garanten auch im Vorfeld eines Insolvenzverfahrens ergehen. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung.

Wichtige Hinweise: Diese Information ist weder eine Anlageberatung noch eine Anlagestrategie- oder Anlageempfehlung, sondern Werbung. Die vollständigen Angaben zu den Wertpapieren, insbesondere zur Struktur und zu den mit einer Investition verbundenen Risiken, sind in dem Basisprospekt, nebst etwaiger Nachträge, sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen beschrieben. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Es wird empfohlen, dass potenzielle Anleger diese Dokumente lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollständig zu verstehen. Die Dokumente sowie das Basisinformationsblatt sind auf der Internetseite des Emittenten, Vontobel Financial Products GmbH, Bockenheimer Landstraße 24, 60323 Frankfurt am Main, Deutschland, unter prospectus.vontobel.com veröffentlicht und werden beim Emittenten zur kostenlosen Ausgabe bereitgehalten. Die Billigung des Prospekts ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Produkte, die nicht einfach sind und schwer zu verstehen sein können. In dieser Information sind Angaben enthalten, die sich auf die Vergangenheit beziehen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.

02.03.2021 02:44:50

 
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