Investmentidee: Volkswagen AG

Investmentidee: Volkswagen AG

Dienstag, 30. August 2016Lesezeit: 2 Minuten

Die Produktion von Volkswagen - Europas größtem Automobilhersteller-, läuft seit Montagmorgen an allen Standorten wieder normal. Durch den inzwischen beigelegten Boykott zweier Lieferanten seien 22.000 Autos vom Typ Golf und Passat nicht produziert worden - Kosten von mehr als 100 Millionen Euro, so die Welt am Sonntag.

 

Grund für den Ausfall waren nicht gelieferte Getriebe-Gussteile und Sitzbezüge der sächsischen Zulieferer ES Automobilguss und Car Trim, welche zu der Prevent-Gruppe gehören. Seit Anfang August stellten die beiden Teilzulieferer, wegen eines heftigen Streits, die Belieferung von VW ein. Vor allem aufgrund der branchentypisch sehr eng getakteten Lieferkette hatte der Lieferengpass einen so verheerenden Einfluss auf die Wolfsburger. Diese Art der Beschaffung ist zwar kostensparend, jedoch wird Volkswagen dadurch hochgradig abhängig von wenigen Zulieferer. Daher will man laut Konzernchef Matthias Müller auch Konsequenzen aus der jüngsten Katastrophe ziehen. Es gebe zwar keinen Anlass für alle Teile eine Mehr-Quellen-Strategie zu prüfen, man wolle die laufenden Einkaufsverträge jedoch genau unter die Lupe nehmen und gegebenenfalls optimieren.

 

Außerdem müsse sich die Konstellation der VW-Belegschaft ändern: „Der Konzern muss sich reformieren und für die Zukunft ausrichten", betonte Müller. Neue IT versierte, kreative Menschen mit frischen Ideen sollen Volkswagen dabei helfen, bei dem stark innovativen Autogeschäft nicht ins Hintertreffen zu gelangen. Denn Themen wie Digitalisierung, autonomes Fahren und Elektromobilität sind im Moment aktuell wie nie zuvor in der Automobilindustrie.

 

Vor ein paar Tagen erst hat VW diesbezüglich eine Kooperation mit der Stadt Hamburg angekündigt: Das Ziel sei, eine vernetzte Mobilitätslösung der Zukunft unter Realitätsbedingungen zu entwickeln und zu testen. So planen die Wolfsburger beispielsweise am Hamburger Flughafen ein Projekt zu dem Thema autonomes Parken.

 

Die Zukunftspläne von Volkswagen könnten auch Einsparungen und drohenden Stellenabbau, aufgrund der enormen Finanzlast der Abgaskrise beinhalten. Müller versicherte aber, dass es keine Arbeitsplatz-Verluste geben wird: „Wir werden niemanden rausschmeißen oder betriebsbedingt kündigen."

 

Enttäuschung herrschte über die Entscheidung der Deutschen Post, einen Elektro-Transporter auf eigene Rechnung zu bauen, anstatt mit VW zu kooperieren. Ein Post-Sprecher sagte man habe elektrobetriebene Autos bei den Konzernen angefragt, die Ansprüche wurden jedoch nicht erfüllt, oder der Preis war zu hoch. Der diesbezüglich verärgerte Matthias Müller will jedoch nicht aufgeben und weiter versuchen den vielversprechenden Deal vielleicht doch noch abzuschließen.

 

Derzeit bewegt sich die Aktie um die 124,45 Euro Marke (Stand: 30.08.2016) und Analysten von Bloomberg setzten das 12-Monats-Kursziel auf 143,65 Euro. Das 52-Wochen-Hoch lag bei 172,45 Euro und die Marktkapitalisierung beträgt 64,172 Milliarden Euro. 14 Analysten bewerten die Aktie mit Kaufen, 12 mit Halten und acht Analysten bewerten die Aktie mit Verkaufen.

 

Es bleibt jedoch abzuwarten, ob die geplanten Änderungen positiv einschlagen werden. Da der weitere Kursverlauf der Aktie von einer Vielzahl konzernpolitischen, branchenspezifischen und ökonomischen Faktoren abhängig ist, sollten Anleger diese Risiken bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können.

 

 

Aktienanleihen

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Adidas 14,00% 110,00 15,53% 15.09.2023 - - -
VV7FXX
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VV7FXV
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VV7TMF
  • Produkt mit Nachhaltigkeitsmerkmalen
Adidas 18,50% 125,00 19,95% 15.09.2023 - - -

 

 

Wichtige Risiken:

 

Marktrisiko: Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses des o.g. Unternehmens von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Der Aktienkurs kann sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft.

 

Emittenten- / Bonitätsrisiko: Anleger sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung.

07.10.2022 22:17:25

 
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