IDORSIA – Biotech-Startup «made» in Allschwil

IDORSIA – Biotech-Startup «made» in Allschwil

Mittwoch, 6. Dezember 2017Lesezeit: 2 Minuten

Nach erfolgreichem IPO Mitte Juni 2017 hat das Vontobel Equity-Research-Team die Berichterstattung aufgenommen. Was die Vontobel-Experten vom Allschwiler Biotech-Startup halten und wie sie die Chancen sehen, erfahren Sie hier. Zudem wurde die Aktie, aufgrund des Buy-Ratings, im Vontobel Swiss Research Basket integriert.

 

Die Führung von Actelion hat sich zum Jahresbeginn 2017 entschloßen – im Rahmen der Übernahme durch den US-Pharmariesen «Johnson & Johnson» – die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten in ein neues und eigenständiges Unternehmen abzuspalten. Jean-Paul Clozel, Actelion-Mitbegründer und jahrelanger Chef des Allschwiler (BL) Pharmakonzerns Actelion, schaffte es Actelion zu einem der führenden Biotechnologie-Unternehmen Europas zu führen. Ähnliche ehrgeizige Ziele könnte er nun mit Idorsia anstreben.

Starker Rückhalt mit fortgeschrittener Produkte-Pipeline

Die Voraussetzungen für Idorsia, in die Fußstapfen des Mutterkonzerns zu treten und ebenfalls zu einer führenden europäischen Pharmagröße zu werden, könnten gemäß Handelszeitung dank starkem Rückhalt von Actelion nicht schlecht stehen. Das Unternehmen ist vor allem in der Forschung von Störungen des zentralen Nervensystems, Immun- sowie Herzkreislauferkrankungen tätigt.

Vontobel-Experten erwähnen in ihrer Publikation «Equity Morning Focus» vom 14.11.2017, dass sich die Produkte-Pipeline mit derzeit fünf Wirkstoffen in einem fortgeschritten Stadium befinde. Gemäß den Experten möchte Idorsia bis 2023 drei Medikamente im Markt haben. Um dies zu erreichen, plane Idorsia im ersten Halbjahr 2018 den Start von Phase-III-Studien für vier von fünf Medikamenten.

Erfahrung nutzen für noch grösseren Erfolg

Aus dem Vontobel «Pharmaceuticals & Biotechnology» Bericht geht hervor, dass Idorsias Chief Executive Officer Jean-Paul Clozel an der Vontobel Swiss Healthcare Tour 2017 über die fortgeschrittene Pipeline des Unternehmens, die kurzfristigen Impulse sowie potenzielle Herausforderungen gesprochen hat. Er konzentrierte sich dabei auf die potenziellen Umsatzschlager DORA und Aprocitentan. Die Vontobel-Experten sind unverändert der Ansicht, dass dieses einzigartige, nicht wirklich so junge Unternehmen alle Voraussetzungen erfülle, um an früheren Actelion-Erfolgen anknüpfen könnte.

Idorsia – kein herkömmliches Biotech-Startup

Gemäss dem «Equity Morning Focus» des Vontobel Equity Researchs (14.11.2017) sei Idorsia kein herkömmliches Biotech-Startup. Die Analysten sind der Meinung, dass die sehr erfahrene Geschäftsleitung und die übernommenen langjährigen Mitarbeiterteams als Erfolgsfaktor dienen könnten. Weiter erläutern sie die besondere Struktur für ein Biotech-Startup, welche nicht zu unterschätzen sei: Barfinanzierung von einer Milliarde Schweizer Franken, fünf Wirkstoffe in der fortgeschrittenen Pipeline sowie Ansprüche auf Lizenzgebühren.

Gemäss den Vontobel-Experten verbrauche die fortschrittliche Forschung- und Entwicklungs-Organisation etwa eine Million Schweizer Franken pro Tag – was einem hohen Barmittelverbrauch entsprechen würde. Daher rechnen die Analysten, dass die Unternehmung 2019/2020 Finanzierung benötigen dürfte.

Investitionsmöglichkeiten mit dem Basiswert IDORSIA

IDORSIA ist neu Teil des Vontobel Swiss Research Basket

Mit dem Partizipations-Zertifikat auf den Vontobel Swiss Research Basket hat Vontobel ihre Research Expertise für Schweizer Aktien für alle Anleger investierbar gemacht. Über den Basket mit dynamischem Anpassungsmechanismus, kann mit nur einer Transaktion in heutige und künftige Kaufempfehlungen des Vontobel-Aktien-Research investiert werden. Der Basket wird entsprechend auf Basis von «Buy»-Rating-Änderungen automatisch angepasst.

Wichtige Risiken:

Marktrisiko: Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Basket von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Der Basket kann sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft.

Emittenten- / Bonitätsrisiko: Anleger sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung.

15.09.2019 09:27:36

 
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