IBM: Besser als erwartet

IBM: Besser als erwartet

Mittwoch, 23. Januar 2019 Autor Maciej GajLesezeit: 2 Minuten

Gastbeitrag von Maciej Gaj

Der IT-Dinosaurier IBM hat Zahlen zum vierten Quartal vorgelegt und erwartungsgemäß schwache Daten abgeliefert. Die Aktie legte nachbörslich zunächst um rund fünf Prozent zu, Analysten hatten ein schlechteres Ergebnis erwartet.

Der Computerhersteller IBM hat zum Jahresende weitere Geschäftseinbußen verkraften müssen. Im Schlussquartal sank der Umsatz verglichen mit dem Vorjahreswert um 3,5 Prozent auf 21,8 Milliarden US-Dollar. Das Nettoergebnis konnte hingegen kräftig zulegen, in der Summe blieben dem Konzern 2,0 Milliarden US-Dollar. Im Vorjahr hatten noch hohe Abschreibung aufgrund der US-Steuerreform die Bilanz verhagelt – das verzerrt den Vergleich allerdings etwas. Der operative Gewinn sank erneut um 8 Prozent auf jetzt 4,4 Milliarden US-Dollar. Bei Investoren kamen die Zahlen dennoch gut an, nachbörslich legte das Wertpapier um rund 5 Prozent zu.

Rein vom Kursverlauf seit Anfang 2017 steckt das Wertpapier von IBM noch in einem breiten Abwärtstrend und setzte dabei von 182,79 US-Dollar auf ein Verlaufstief von 105,94 US-Dollar zurück. Dabei gelang es nur sehr knapp sich im Bereich der Horizontalunterstützung aus 2016 von 116,91 US-Dollar zu behaupten, schlussendlich hat es aber noch geklappt. Seit Ende Dezember befindet sich IBM folglich wieder im Aufwind und konnte zunächst in den Bereich von rund 125,00 US-Dollar und einer ersten wichtigen Hürde aus Ende 2018 zulegen. Sollte sich die positive Einstellung der Investoren in den nächsten Tagen nicht ändern, wären durchaus noch weitere Kursgewinne möglich und können für den Aufbau von kurzfristigen Long-Positionen herangezogen werden.


Seit Jahresbeginn steigend

Long-Positionen auf IBM bleiben aufgrund der schwachen Geschäftsentwicklung tendenziell noch spekulativ, oberhalb der Marke von grob 125,60 US-Dollar dürften weitere Kapitalzuflüsse dem Wertpapier des Technologiekonzerns IBM weiteren Auftrieb und eine Erholung in Richtung des 50-Tage-Durchschnitts bei derzeit 135,95 US-Dollar ermöglichen. Spätestens am Horizontalwiderstand von 137,45 US-Dollar muss jedoch wieder mit Gewinnmitnahmen gerechnet werden. Über ein Investment beispielsweise in das Faktor-Zertifikat auf IBM mit einem fest eingebauten Hebel kann bei einer positiven Kursentwicklung aber noch eine ansehnliche Rendite herausspringen. Trotzdem bleibt ein konsequentes Stop-Management Pflicht!

Volatilität dürfte hoch bleiben

Eine zunehmende Eintrübung des Chartbildes würde sich nach technischen Maßstäben hingegen bei einem Wochenschlusskurs unterhalb der Oktoberzwischentiefs von rund 115,00 US-Dollar ergeben. Dann könnte IBM nämlich einen Kursrutsch zurück auf die Jahrestiefs aus 2018 bei 105,94 US-Dollar erleiden. Natürlich hängt eine solide Geschäftsentwicklung für IBM nicht zuletzt von einem freien Handel ab, der aktuell noch durch den Konflikt zwischen den USA und China ausgebremst wird.

5-Jahres-Chart IBM


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09.12.2019 09:42:53

 
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