Hugo Boss überzeugt durch starkes Online- und Expansionsgeschäft

Hugo Boss überzeugt durch starkes Online- und Expansionsgeschäft

Dienstag, 22. Januar 2019Lesezeit: 3 Minuten

Der schwäbische Modekonzern Hugo Boss konnte die Anleger am Montagabend und Dienstagmorgen mit starken Schlussquartalszahlen überzeugen. Erfreuliche Nachrichten aus Onlinehandel und den asiatischen Märkten lassen auf ein starkes 2019 hoffen.

Nachdem der Modekonzern Hugo Boss der diesjährigen Fashion Week in Berlin fernblieb, blickt die Modewelt nun gespannt nach New York. In der zweiten Februarwoche plant der schwäbische Modegigant eine imposante Vorstellung der neuesten Kreationen im Rahmen der New York Fashion Week. Wie gewohnt rechnen Fans mit den angesagtesten Trends der Business-Marke „Boss“ als auch aus dem Contemporary-Fashion-Segment „Hugo“.

Starkes viertes Quartal und Ausblick für 2019

Doch nicht nur die Fashion-Fans aller Welt sind vom deutschen Modehaus begeistert. Auch an den Märkten konnte Hugo Boss die Anleger mit den neuesten Zahlen aus dem vierten Quartal 2018 überzeugen. Durch Erreichen der selbstgesteckten Umsatzziele und einem starken Weihnachtsgeschäft, stieg die Aktie im frühen Handel um mehr als 5% auf EUR 61,82 (Stand: 22.01.2018).

Vorstandschef Langer versicherte bereits im Laufe des letzten Jahres wieder zu alter Größe zurückzufinden. Für das Jahr 2019 werden „ganz im Zeichen der Umsetzung des Geschäftsplans bis 2022“ nachhaltige und profitable Wachstumsziele angestrebt. Ein konkreter Ausblick für 2019 wird am 7. März, nach Präsentation der endgültigen Zahlen von 2018, erwartet.

Überzeugende Zahlen dank Expansion und starkem Weihnachtsgeschäft

Das für den Einzelhandel wichtige Weihnachtsquartal verhalf dem Modekonzern zum Ausgleich des eher schwachen Sommerergebnisses. Sowohl in den eigenen Geschäften als auch im Großhandel des Konzerns lief es dadurch deutlich besser als im vierten Quartal des Vorjahres. Auch das hauseigene Online-Geschäft sah ein überaus starkes Wachstum mit einem Umsatzanstieg von knapp 37%, verglichen mit dem jeweiligen Vorjahresquartal.

Obwohl die Marke Hugo Boss auf dem deutschen Heimatmarkt lediglich mäßiges Wachstum vorweisen kann, erfreut sie sich einer ständig wachsenden Nachfrage aus dem US-amerikanischen und chinesischen Markt. Während der Konzern in den USA hauptsächlich durch Absatz von Sportkleidung glänzt, präferieren die Konsumenten des chinesischen Marktes eher die hochpreisigen Luxuskollektionen.

Umsatzerhöhung durch Margenanpassung

Die heißen Sommermonate des letzten Jahres führten in der Modewelt zu ständigen Rabattschlachten und ausgebremsten Margengewinnen. Im Zuge dessen plant Hugo Boss nun bis 2022 den Umsatz währungsbedingt um knapp fünf bis sieben Prozent zu steigern, um somit die operative Ergebnismarge von aktuell 12% auf 15% zu erhöhen.

 

Die Aktie im Überblick

Die Hugo Boss Aktie wird aktuell bei EUR 61,82 (22.01.2019) gehandelt. Das Jahreshoch lag bei EUR 81,40 (15.06.2018), das Jahrestief bei EUR 52,54 (20.12.2018). Bei Bloomberg setzen 17 Analysten die Aktie auf BUY, 12 Analysten auf HOLD und zwei Analysten auf SELL. Das zwölf-Monats-Kursziel wird aktuell auf EUR 72,54 gesetzt.

Da der weitere Kursverlauf der Aktie von einer Vielzahl konzernpolitischer, branchenspezifischer und ökonomischer Faktoren abhängig ist, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen, als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können.


Wichtige Risiken:

Marktrisiko: Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Der Aktienkurs kann sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft.

Emittenten- / Bonitätsrisiko: Anleger sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung.

Korrelationsrisiko: Da sich die Tilgung der Wertpapiere nach der Wertentwicklung mehrerer Basiswerte richtet, ist der Grad der Abhängigkeit der Wertentwicklung der Basiswerte voneinander (sog. Korrelation) wesentlich für die Beurteilung des Risikos, dass mindestens ein Basiswert seine Barriere erreicht. Das Risiko eines Kapitalverlustes ist bei einer Anlage in Protect Multi Aktienanleihen daher höher als bei Aktienanleihen mit nur einem Basiswert.

Rechtliche Hinweise:

Bitte beachten Sie, dass bei einer Investition in diese Produkte keine laufenden Erträge anfallen. Die Produkte sind nicht kapitalgeschützt, im ungünstigsten Fall ist ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten bzw. des Garanten droht dem Anleger ein Geldverlust. Anleger sollten in jedem Fall beachten, dass vergangene Wertentwicklungen und/oder Analystenmeinungen kein hinreichender Indikator für künftige Wertentwicklungen sind. Die Wertentwicklung der Basiswerte hängt von einer Vielzahl wirtschaftlicher, unternehmerischer und politischer Faktoren ab, die bei der Bildung einer Markterwartung berücksichtigt werden sollten.

Allein maßgeblich sind die jeweiligen Wertpapierprospekte, die beim Emittenten, Vontobel Financial Products GmbH, Bockenheimer Landstraße 24, 60323 Frankfurt am Main, kostenlos erhältlich bzw. im Internet unter zertifikate.vontobel.com zum Download verfügbar sind. Anleger werden gebeten, die bestehenden Verkaufsbeschränkungen zu beachten.
23.10.2019 04:42:08

 
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