HeidelbergCement: Erholung in Sicht?

HeidelbergCement: Erholung in Sicht?

Dienstag, 3. September 2019 Autor Maciej GajLesezeit: 2 Minuten

HeidelbergCement: Erholung in Sicht?

Nach einem mehrmonatigen Aufschwung zu Beginn diesen Jahres scheiterte HeidelbergCement zuletzt am 200-Tage-Durchschnitt und fiel in eine Konsolidierung. Das hieraus resultierende Maximalkorrekturziel wurde jüngst erreicht, eine Erholung könnte jetzt wieder anstehen.

Das Jahr 2018 war für Investoren eine Enttäuschung, nach einem anfänglichen Jahreshoch bei 98,16 Euro fiel die Aktie bis Ende des Jahres auf ein Niveau von 51,84 Euro. Erst an dieser Stelle konnte eine Stabilisierung einsetzen und das Wertpapier innerhalb von 4 Monaten zurück an den 200-Tage-Durchschnitt um 73,00 Euro wieder aufwärts drücken. Ein Ausbruch darüber blieb dem Papier jedoch verwehrt und leitete ab dem zweiten Quartal diesen Jahres eine volatile Konsolidierungsphase zurück auf 60,00 Euro ein.

Rücksetzer für Einstieg interessant

Die Stabilisierungsphase um 60,00 Euro brachte eine erste Kaufwelle in den Bereich von 63,54 Euro hervor. Zwar schwächelt der Aufschwung, tendenziell könnte sich nach Beendigung der dieswöchigen Pullbackphase eine neue Kaufwelle anschließen. Als Zielhorizont wäre dann das Widerstandsniveau um 65,65 Euro zu nennen, darüber könnte eine überschießende Welle sogar bis an 66,41 Euro heranreichen. Sollte sich die Aktie von HeidelbergCement hingegen nachhaltig unter das Niveau von 58,00 Euro begeben, käme grundsätzlich ein Test der Jahrestiefs aus Ende 2018 bei 51,84 Euro infrage. Bei einer erfolglosen Stabilisierung in diesem Bereich könnte sogar der größere Unterstützungsbereich von etwa 48,32 Euro angesteuert werden.

5-Jahres Chart HeidelbergCement

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Wichtige rechtliche Hinweise

Da der weitere Kursverlauf der Aktie von einer Vielzahl konzernpolitischen, branchenspezifischen und ökonomischen Faktoren abhängig ist, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen, als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können.

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Bitte beachten Sie, dass bei einer Investition in diese Produkte keine laufenden Erträge anfallen. Die Produkte sind nicht kapitalgeschützt, im ungünstigsten Fall ist ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten bzw. des Garanten droht dem Anleger ein Geldverlust. Anleger sollten in jedem Fall beachten, dass vergangene Wertentwicklungen und/oder Analystenmeinungen kein hinreichender Indikator für künftige Wertentwicklungen sind. Die Wertentwicklung der Basiswerte hängt von einer Vielzahl wirtschaftlicher, unternehmerischer und politischer Faktoren ab, die bei der Bildung einer Markterwartung berücksichtigt werden sollten.

15.10.2019 11:21:01

 
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