Gold: Jüngster Preisanstieg auch spekulativ getrieben

Gold: Jüngster Preisanstieg auch spekulativ getrieben

Dienstag, 13. Juni 2017Lesezeit: 3 Minuten

Der Preis für eine Unze Gold startete leicht schwächer bei knapp 1.270 US-Dollar in die neue Handelswoche. Auch die Ölpreise verloren weiter an Boden. Für Zink sieht die Lage hier nicht besser aus.

Ölpreise erholen sich von den Verlusten der Vorwoche

Die Bilanz der Ölpreise im bisherigen Jahresverlauf ist tiefrot. Die beiden Referenz-Ölsorten Brent und WTI verloren in 2017 jeweils an Wert. Allein die letzte Woche schlossen die Ölpreise mit ca. 3,5 Prozent im Minus, was jeweils dem dritten Wochenverlust in Folge entsprach.

 

Nach wie vor ist das Problem der Überversorgung auf dem Weltmarkt enorm preisbelastend. Zwar haben die OPEC und einige Nicht-OPEC-Länder die Produktionskürzungen bis März 2018 um neun Monate verlängert. Doch die Produktion außerhalb der teilnehmenden Förderländer steigt im Gegenzug deutlich. Auch die in den vergangenen Monaten unter krisenbedingten Produktionseinschnitten leidenden OPEC-Mitglieder Nigeria und Libyen, fördern wieder auf hohen Niveaus.

 

Laut dem saudi-arabischen Energieminister Al-Falih wurde auch eine Verlängerung um zwölf Monate und die Möglichkeit einer stärkeren Produktionskürzung diskutiert. Die OPEC sei aber der Ansicht, dass die Lagerbestände bis Ende des Jahres auch mit den beschlossenen Maßnahmen auf den Fünf-Jahresdurchschnitt zurückkehren werden. Schätzungen der IEA zufolge dürften sich diese um 0,7 Mio. Barrel pro Tag abbauen. Der Trend gehe in die richtige Richtung, kommentierte LBBW-Rohstoffanalyst Frank Klumpp. Dennoch dürfte der fortgesetzte Markteingriff wohl kaum größere Preissprünge zur Folge haben, schließlich bleibe auch der Trend steigender US-Produktion weiter intakt.

 

Weiterhin legt auch die Bohraktivität in den USA stark zu. Laut dem Ölfelddienstleister Baker Hughes sind die aktiven Ölbohrungen in den Vereinigten Staaten in der vergangenen Woche erneut gestiegen. Die Zahl der Bohrlöcher erhöhte sich um 8 auf nun 741. Das war der 21. Wochenanstieg in Folge und das höchste Niveau seit April 2015. „Der Rückgang der US-Ölproduktion in der letzten Berichtswoche sollte sich daher als kurzzeitiger Ausreißer herausstellen“, bemerken Analysten der Commerzbank.

 

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Gold: Jüngster Preisanstieg auch spekulativ getrieben

Der Preis für eine Unze Gold startete leicht schwächer bei knapp 1.270 US-Dollar in die neue Handelswoche. Der Erfolg der Partei von Emmanuel Macron bei der ersten Runde der Parlamentswahlen in Frankreich führt offenbar zu einer gewissen Gelassenheit unter den Marktteilnehmern, schreiben die Analysten der Commerzbank in einem Kommentar. Seine europafreundliche Partei dürfte bei der Stichwahl am kommenden Sonntag die absolute Mehrheit erreichen.

 

Schon seit Mitte letzter Woche befindet sich der Goldpreis im Rückwärtsgang. Nach Ansicht der Analysten könnte der Rückzug auf Gewinnmitnahmen nach dem starken Anstieg zuvor zurückzuführen sein. Dieser war darüber hinaus auch spekulativ getrieben, wie die CFTC-Statistik zeigt. In der Woche zum 6. Juni wurden die Netto-Long-Positionen bei Gold um 34 Prozent auf ein Sieben-Monatshoch von 166.000 Kontrakten erhöht.

 

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Zink bleibt angezählt

Das Industriemetall Zink gewinnt in diesem Jahr im Gegensatz zum vergangenen nicht einen Jota. Seit Wochen stehen die Preise unter Druck und haben jüngst bei rund 2.430 US-Dollar je Tonne ein Siebenmonatstief erreicht. Ein fundamentaler Grund für die Preisschwäche ist laut den Rohstoffanalysten der Commerzbank schwer auszumachen.

 

Denn zum einen fallen die LME-Bestände seit 2013 kontinuierlich. Diese liegen aktuell mit 323.000 Tonnen nahe einem Achtjahrestief. Und die Zinkbestände an der SHFE in Shanghai sanken auf den niedrigsten Stand seit März 2009, nachdem sie diese Woche um fast 9 Prozent auf 68.400 Tonnen zurückgegangen waren. Die chinesischen Importe von Zink und Zinklegierungen legten im April auf ein 12-Monatshoch zu. Auch die Erzimporte zeigten sich in den vergangenen zwölf Monaten recht robust. Die International Zinc and Lead Study Group (IZLSG) hat dem Zinkmarkt trotz einer steigenden Minenproduktion aufgrund einer stärkeren US-Nachfrage eine zunehmende Verknappung attestiert.

 

Der Preisrückgang scheine also eher stimmungs- als nachrichtenbedingt zu sei. „Der kurzfristige Optimismus gemessen an den Positionierungsdaten der LME ist seit Februar zurückgegangen“, konstatiert die Commerzbank. „Demgegenüber seien die Netto-Long-Positionen großer Finanzanleger weiterhin recht hoch. Deshalb bestehe durchaus noch Enttäuschungspotenzial“. Der weitere Verlauf bleibt somit abzuwarten.

 

Wichtige Risiken:

Marktrisiko: Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung der Rohstoffpreise von vielen politischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Die Rohstoffpreise können sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft.

Emittenten- / Bonitätsrisiko: Anleger sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. Bei nicht währungsgesicherten Produkten trägt der Anleger zusätzlich das entsprechende Währungsrisiko.

02.03.2021 03:03:10

 
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