Gold: In Krisenzeiten gefragt

Dienstag, 5. September 2017 Autor Frank SterzbachLesezeit: 1 Minute

Gastbeitrag von Frank Sterzbach

Anhaltende Spannungen und sogar eine Verschärfung des Nordkorea-Konfliktes treiben Anleger seit Juli zunehmend in sichere Häfen. Besonders der Goldpreis profitierte wieder von der Verunsicherung. Für risikoaffine Anleger stellen wir Faktor-Zertifikate auf Gold vor.

Zu Beginn dieser Woche hat der UN-Sicherheitsrat eine Dringlichkeitssitzung einberufen, nachdem Nordkorea am Wochenende den bislang stärksten Atomwaffentest durchgeführt hatte. Zwar reagierten die Börsen weltweit nicht unbedingt mit panischen Angstverkäufen hierauf, allerdings lässt sich zeitgleich ein deutlich gesteigertes Interesse an den sogenannten sicheren Häfen feststellen, wozu auch das glänzende Edelmetall Gold gezählt wird. Aber auch aus Sicht der Charttechnik ist eine deutliche Aufhellung des bisherigen Chartbildes zu verbuchen, die mit einem größeren Kaufsignal seit Anfang Juli einhergeht und mittelfristige Auswirkungen auf die weitere Preisbildung ausüben dürfte.

 

Wichtige Hürden genommen

Entscheidend für ein mittelfristiges Kaufsignal war der Durchbruch über das Niveau von grob 1.300 US-Dollar sowie ein Anstieg über einen seit 2011 bestehenden Abwärtstrendkanal. Dadurch sollte nun ein erster Impuls in Richtung der Hochs aus 2016 bei 1.375 US-Dollar ermöglicht werden, bei anhaltender Stärke wäre sogar ein Folgeanstieg an das darüber liegende Kursniveau von 1.433 US-Dollar vorstellbar. Mit Faktor-Zertifikaten auf Gold können kurzfristig orientierte wie risikoaffine Anleger, die von einer anhaltend steigenden oder fallenden Goldpreis ausgehen, überproportional daran partizipieren.

Fünf-Jahres-Chart von Gold USD/OZ

 

 

 

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26.03.2019 06:56:40

 
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