Fresenius stabilisiert sich dank klarer Wachstumsinitiativen

Fresenius stabilisiert sich dank klarer Wachstumsinitiativen

Freitag, 25. Januar 2019Lesezeit: 3 Minuten

Positive Analysteneinschätzungen verhalfen dem Papier des hessischen Pharmakonzerns am Donnerstag zu einem erfolgreichen Börsentag. Nach Tumult gegen Ende letzten Jahres befindet sich Fresenius nun wieder auf klarem Wachstumskurs.

Erfreuliche Nachrichten für die Anleger von Fresenius gab es am gestrigen Donnerstagvormittag. Die Analysten von Merrill Lynch haben die Aktie des deutschen Medizintechnik- und Gesundheitsunternehmens, trotz Senkung des Kursziels, vom bisherigen „Neutral“ auf „Buy“ hochgestuft. Durch die Einschätzung gehörte das Papier am Donnerstag zu den größten Gewinnern im DAX. Den Analysten von Merrill Lynch zufolge seien die Restrukturierungssorgen um die Helios-Kliniken durchaus berechtigt, würden allerdings mittlerweile zu sehr auf die Bewertung drücken.

Das Unternehmen im Überblick

Mit Sitz im hessischen Bad Homburg wurde das Medizintechnik- und Gesundheitsunternehmen im Jahre 1912 gegründet. Mit einer Mitarbeiterzahl von mehr als 270.000 gilt der heutige DAX Konzern zu einem der größten Pharmaunternehmen weltweit. Die Unternehmensstruktur teilt sich in mehrere Tochterunternehmen auf: Fresenius Medical Care als Anbieter von Produkten und Dienstleistungen für Patienten mit chronischem Nierenversagen, Fresenius Helios als Anbieter von stationärer Patientenversorgung, Fresenius Kabi als Anbieter von Infusions- und Ernährungstherapie sowie Fresenius Vamed als Beratung und Management von Gesundheitseinrichtungen.

Fresenius stolpert auf dem Weg zum Rekordjahr

2018 versprach ein erfolgreiches Rekordjahr für den hessischen Pharmagiganten zu werden. Mit überzeugenden Zahlen konnte der Konzern die Anleger überzeugen und war auf dem Weg in die richtige Richtung.
Die Euphorie des Marktes fand jedoch Mitte Oktober ein abruptes Ende, als eine überraschende Umsatz- und Gewinnwarnung des Dialysekonzerns Fresenius Medical Care den Fresenius Aktien heftige Verluste von bis zu 15% im Tagesverlauf bescherte.
Die Gründe für die Schieflage finden sich in einer schwächer als erwarteten Expansions- und Wachstumspolitik in den USA als auch in der eher trägen Entwicklung in den Schwellenländern. Des Weiteren wird der Dialysekonzern nach wie vor durch hohe Rückstellungen für Vergleichsverhandlungen mit den US-amerikanischen Behörden aufgrund mutmaßlichen unlauteren Geschäftspraktiken aus 2012 geplagt.

Dringende Investitionen als Expansionsgarant

Anfang des Jahres stellte der Fresenius-Chef Stephan Sturm im Rahmen einer Investorenkonferenz in San Fancisco die Ziele und Aussichten für 2019 persönlich vor. Es soll ein Jahr der Investitionen werden um diverse Wachstumsinitiativen gezielt anzutreiben. Konkrete Ziele wurden von Sturm klar herauskristallisiert. Zum Beispiel wolle man im Rahmen der Fresenius Kabi Tochter die Produktpalette beständig ausbauen. Fresenius Medical Care hingegen soll durch stärkere Investitionen im chinesischen Markt das Dialysegeschäft ausbauen.

Ende Februar will Fresenius-Chef Sturm die Wachstumsinitiative im Rahmen der Jahresbilanz klar erläutern und dabei auch mittelfristige Ziele vorstellen.

Die Aktie im Überblick

Die Fresenius Aktie wird aktuell bei EUR 44,89 (25.01.2019) gehandelt. Das Jahreshoch lag bei EUR 71,36 (15.06.2018), das Jahrestief bei EUR 38,28 (07.12.2018). Bei Bloomberg setzen 17 Analysten die Aktie auf BUY, 9 Analysten auf HOLD und kein Analyst auf SELL. Das zwölf-Monats-Kursziel wird aktuell auf EUR 56,57 gesetzt.

Da der weitere Kursverlauf der Aktie von einer Vielzahl konzernpolitischer, branchenspezifischer und ökonomischer Faktoren abhängig ist, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen, als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können.


Wichtige Risiken:

Marktrisiko: Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Der Aktienkurs kann sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft.

Emittenten- / Bonitätsrisiko: Anleger sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung.

Korrelationsrisiko: Da sich die Tilgung der Wertpapiere nach der Wertentwicklung mehrerer Basiswerte richtet, ist der Grad der Abhängigkeit der Wertentwicklung der Basiswerte voneinander (sog. Korrelation) wesentlich für die Beurteilung des Risikos, dass mindestens ein Basiswert seine Barriere erreicht. Das Risiko eines Kapitalverlustes ist bei einer Anlage in Protect Multi Aktienanleihen daher höher als bei Aktienanleihen mit nur einem Basiswert.

Rechtliche Hinweise:
Bitte beachten Sie, dass bei einer Investition in diese Produkte keine laufenden Erträge anfallen. Die Produkte sind nicht kapitalgeschützt, im ungünstigsten Fall ist ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten bzw. des Garanten droht dem Anleger ein Geldverlust. Anleger sollten in jedem Fall beachten, dass vergangene Wertentwicklungen und/oder Analystenmeinungen kein hinreichender Indikator für künftige Wertentwicklungen sind. Die Wertentwicklung der Basiswerte hängt von einer Vielzahl wirtschaftlicher, unternehmerischer und politischer Faktoren ab, die bei der Bildung einer Markterwartung berücksichtigt werden sollten.

Allein maßgeblich sind die jeweiligen Wertpapierprospekte, die beim Emittenten, Vontobel Financial Products GmbH, Bockenheimer Landstraße 24, 60323 Frankfurt am Main, kostenlos erhältlich bzw. im Internet unter zertifikate.vontobel.com zum Download verfügbar sind. Anleger werden gebeten, die bestehenden Verkaufsbeschränkungen zu beachten.
18.10.2019 05:49:14

 
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