EUR/USD: Bodenbildung dauert an

EUR/USD: Bodenbildung dauert an

Freitag, 1. Juli 2022 Autor Maciej GajLesezeit: 3 Minuten

Das Währungspaar Euro (EUR) zum US-Dollar (USD) ist mit der letzten Erholungsbewegung erneut im Bereich des 50-Tage-Durchschnitts gescheitert, allerdings hielten sich die Abschläge bislang in Grenzen. Der potenzielle Doppelboden um 1,0348 USD könnte noch Chancen auf Erfolg haben.

Übergeordnet herrscht seit Anfang 2021 ein intakter Abwärtstrend beim Paar EUR/USD und brachte Abschläge auf 1,0348 US-Dollar bis Anfang Mai hervor. Erst an dieser Stelle und mit der Ankündigung der EZB, die Leitzinsen erhöhen zu wollen, stabilisierte sich das Paar in einer volatilen Seitwärtsphase. Allerdings trauten sich Käufer bislang noch nicht, die Gemeinschaftswährung über den 50-Tage-Durchschnitt zu heben, da dieser Widerstand kurzfristig zu groß schien. Vergleicht man die Ausdehnung der laufenden Korrektur zur aktuellen Bodenbildung, könnte die laufende Seitwärtsbewegung noch eine Weile lang andauern, bis genügend Käufer mobilisiert sind. Der Bereich zwischen 1,0348 und der oberen Hürde um 1,0805 US-Dollar könnte daher vorläufig als neutral zu bewerten sein.

Wechselhaft

Hoffnungen auf eine mehrtägige Erholungsbewegung der Gemeinschaftswährung liefert die gestrige Tageskerze (30.06.2022) in Form eines bullischen Hammers. Auch wurden bislang die jüngsten Tiefstände nicht angerührt, sodass nun eine zweite Kaufwelle das Paar über den 50-Tage-Durchschnitt bei derzeit 1,0625 US-Dollar hieven könnte. Kurzfristige Ziele wären dann im Bereich um 1,0805 US-Dollar für das Währungspaar EUR/USD angesiedelt. Erst darüber könnte die Wahrscheinlichkeit auf eine nachhaltige Trendwende mit entsprechend längerem Aufwärtspotenzial spürbar zunehmen. Unterhalb der aktuellen Jahrestiefs könnte dagegen weiteres Ungemach drohen, Abschläge auf 1,0340 US-Dollar und darunter sogar 1,0313 US-Dollar wären die Folge. Wie bereits angeführt, verläuft in diesem Bereich eine äußerst starke Unterstützung aus den letzten Jahren.

EUR/USD (Tageschart in US-Dollar)

Tendenz:
   
Hinweis: Wertentwicklungen in der Vergangenheit sind kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.

Wichtige Chartmarken

Widerstände: 1,0516// 1,0582// 1,0625// 1,0671 US-Dollar
Unterstützungen: 1,0382// 1,0348// 1,0313// 1,0289 US-Dollar

 

Fazit

Sämtliche Long-Ansätze in der Schiebephase zwischen 1,0348 und 1,0805 US-Dollar könnten trotz eines bullischen Hammers als spekulativ anzusehen sein. Die Chance für einen Test des 50-Tage-Durchschnitts bei aktuell 1,0625 US-Dollar könnte jedoch merklich mit weiteren Zugewinnen des Paares anwachsen. Ein weiteres Ziel könnte darüber sogar um 1,0805 US-Dollar abgeleitet werden. Interessierte Anleger könnten hierzu beispielsweise auf den mit einem Hebel von 56,8 ausgestatteten Call Turbo-Optionsschein Open End WKN VV1MR2 zurückgreifen und bei vollständiger Umsetzung der Idee eine Renditechance von 175 Prozent erwirtschaften. Entsprechend der Zielvorgaben im Basiswert ergeben sich Zielmarken im Schein bei 3,12 und 4,84 Euro. Eine Verlustbegrenzung sollte die gestrigen Tagestiefs von 1,0382 US-Dollar allerdings nicht überschreiten, daraus würde sich ein entsprechender Stopp im Schein von unter 0,81 Euro ergeben. Der sehr kurzfristige Anlagehorizont setzt eine engmaschige Beobachtung voraus.


Strategie für steigende Kurse
WKN:
VV1MR2 Typ:
Call Turbo-Optionsschein Open End
akt. Kurs:
1,75- 1,76 Euro
Emittent: Vontobel
Basispreis: 1,0299 US-Dollar
Basiswert: EUR/USD
KO-Schwelle: 1,0299 US-Dollar
akt. Kurs Basiswert:
1,0481 USD
Abstand zur KO-Schwelle: 1,48%
Laufzeit: Open End
Kursziel: 4,84 Euro
Hebel:
56,8
Kurschance / Wertentwicklung bei Erreichen des Kursziels: + 175 Prozent

 

Wichtige rechtliche Hinweise:

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02.10.2022 09:38:31

 
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