Digitale Sicherheit der Zukunft

Digitale Sicherheit der Zukunft

Dienstag, 1. März 2022Lesezeit: 4 Minuten

Noch nie haben Cyberangriffe Unternehmen so stark gefährdet wie heute. Laut „Cybersecurity Ventures“ beliefen sich die globalen Schäden durch Cyberkriminalität im Jahre 2021 auf 6 Billionen US-Dollar, dabei ist die Tendenz ist stark steigend. So könnte die Summe laut der Expertenmeinung in den kommenden Jahren auf über 10 Billionen US-Dollar ansteigen. Dabei schaffen es nur die größeren oder besonderen Cyberangriffe in die Presse und somit in das öffentliche Bewusstsein. Ein passendes Beispiel ist eine Cyberattacke der Gruppe „REvil“, welche das US-amerikanische Unternehmen Kaseya hackte. Diese Attacke führte dazu, dass die schwedische Supermarktkette Coop den Großteil ihrer Filialen vorrübergehend schließen musste, weil die Abrechnungssysteme nicht mehr funktionstüchtig waren. Die damalige Lösegeldforderung belief sich auf 70 Millionen US-Dollar in Bitcoin. Noch bemerkenswerter ist, dass die Gruppe der Hacker kurz vor der Attacke bereits erfolgreich war und auf diese Art 11 Millionen US-Dollar in Bitcoins als Lösegeld von der US-Tochterfirma des weltgrößten Fleischkonzerns JBS erbeutete.

In Deutschland belief sich der wirtschaftliche Gesamtschaden durch Cyberangriffe laut einer Studie von Bitkom Research auf 223 Milliarden Euro im letzten Jahr. Eine Zahl mit einer hohen Dunkelziffer und deutlich höheren realen Schäden. Grund genug für Unternehmen, Privatpersonen und sogar Regierungen mehr Geld in die IT-Sicherheit zu investieren.

 

Kritische Infrastruktur und Cyber-Angriffe

Dabei sind längst nicht nur Unternehmen Opfer der Cyber-Kriminellen. Im Frühjahr 2021 drohte im Osten der USA eine Versorgungskrise bei Benzin, Diesel, Kerosin und anderen Erdölprodukten. Grund dafür war ein Hackerangriff auf die größte Benzin-Pipeline des Landes. Die Colonial Pipeline musste sogar für einige Tage ihren Betrieb einstellen. Ein weiteres Beispiel kritischer Infrastruktur, die ins Visier von Hackern gelangt, sind Krankenhäuser. Diese sind vor allem seit Beginn der Corona-Pandemie vermehrt Ziel von Cyber-Angriffen. So musste im September des Jahres 2020 die Notaufnahme des Universitätsklinikums in Düsseldorf mit Stift und Papier arbeiten, weil das Computersystem nicht mehr funktionierte. Ganze 13 Tage konnte auf der Station nicht mehr richtig gearbeitet werden, denn die Computerprogramme ließen sich nicht mehr richtig starten. Diese Beispiele zeigen deutlich, wie verwundbar unsere Infrastruktur und Versorgungssysteme geworden sind, da die Prozesse immer häufiger digitalisiert werden. Vor allem der Mittelstand ist häufig Ziel von Cyberattacken, da diese den Aufbau einer IT-Sicherheitsstruktur oft vernachlässigt haben. Dieser Umstand ist besonders gefährlich, denn erst ab einem ausreichenden Cyber-Sicherheitskonzept sind Versicherungen bereit eventuelle Schäden zu versichern. Damit ist auch der Mittelstand gezwungen entsprechend nachzurüsten. Laut des Bundesamts für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI) müssten gut 20 Prozent des IT-Etats der Unternehmen für Sicherheitsleistungen ausgegeben werden. Eine Zahl die vor dem Gesichtspunkt, dass die Hälfte der Unternehmen momentan lediglich zwischen einem bis zehn Prozent ausgeben, um sich vor den Risiken zu schützen, sehr ambitioniert erscheint. Doch nicht nur der Mittelstand ist mit der Notwendigkeit die Ausgaben zu erhöhen konfrontiert. Auch der deutsche Staat erhöht sukzessive die Ausgaben für die Digitalisierung, was zwangsweise auch erhöhte Ausgaben für IT-Sicherheit mit sich bringt. Dies könnte dazu führen, dass der Markt für IT-Sicherheit weiterhin stark wächst. So verzeichnete der Markt für IT-Sicherheitsleistungen laut des Marktforschungsunternehmens IDC allein in Deutschland ein Wachstum von 9,6 Prozent im letzten Jahr. Für das Jahr 2022 wird ein weiteres Umsatzwachstum von 9,9 Prozent erwartet. Von höheren Ausgaben profitieren die IT-Dienstleister natürlich überproportional.

Einzelaktien oder Themeninvestment?

Eines der führenden Unternehmen im Feld der Cyber-Security ist CyberArk Software. Es ist weltweiter Marktführer bei Privileged-Access-Management und bietet Lösungen für Identitätssicherheit. Laut eigenen Angaben arbeitet das Unternehmen momentan mit über 35 Prozent der Global-2000-Unternehmen zusammen. In den Fortune-500-Unternehmen sind es sogar mehr als 50 Prozent. Dies könnte eine gute Ausgangslage sein, um mit dem Markt mitzuwachsen. Ein weiteres Unternehmen im Bereich der IT-Sicherheit ist Palo Alto Networks. Das multinationale Unternehmen betreibt eine Plattform, die Firewalls verwaltet und diese Firewalls mittels Cloudanwendungen um zusätzliche Sicherheitsaspekte erweitert. Das gibt den Unternehmen die Chance je nach Bedarf neue Services hin zuzubuchen. Beide Unternehmen könnten langfristig von den steigenden Ausgaben für IT-Sicherheit profitieren. Der Sektor für IT-Sicherheit ist allerdings hoch komplex und muss sich ständig an die neuen Tricks der Cyber-Kriminellen anpassen. Sich im Dschungel von Begriffen wie Distributed-Denial-of-Service-Angriffen oder Cross-Site-Scripting zurecht zu finden, benötigt Expertise. Auch wenn eine Branche stark wächst, kann es zu Konsolidierungen kommen und einstige Lieblinge der Investoren werden von Unternehmen abgehängt, welchen kaum ein Anleger zuvor Beachtung geschenkt hatte. So ist es eine Sache einen Trend zu erkennen, eine ganze andere kann es jedoch sein innerhalb eines Trends die besten Unternehmen zu finden. Hier könnten Themenzertifikate helfen. Um potenziellen Anlegern die zeitaufwendige Analyse zur Identifizierung interessanter Aktien zu ersparen, wurde der Cyber Security Performance Index aufgelegt. Dieser bietet die Chance nahezu eins zu eins an potenziellen Kursgewinnen, jedoch auch an möglichen Verlusten partizipieren – unter Berücksichtigung des Abzugs einer definierten Managementgebühr.

 

Ausgewählte Risiken:

Marktrisiko / Preisänderungsrisiko: Der Wert des Zertifikats kann während der Laufzeit durch die marktpreisbestimmenden Faktoren auch deutlich unter den Erwerbspreis fallen, wenn der Wert des Basiswerts fällt.

Währungsrisiken: Da die Währung des zugrundeliegenden Index US-Dollar ist und der Index Aktien und Wertpapiere enthält, die in Nicht-Euro Währungen notieren (z.B. US-Dollar), hängt der Wert des Zertifikats auch vom Umrechnungskurs zwischen der jeweiligen Fremdwährung (z.B. US-Dollar) und Euro (Währung des Zertifikats) ab. Dadurch kann der Wert des Zertifikats (in Euro) über die Laufzeit erheblich schwanken.

Emittenten- / Bonitätsrisiko: Anleger sind dem Risiko ausgesetzt, dass Emittent und Garant ihre Verpflichtungen aus dem Produkt und der Garantie - beispielsweise im Falle einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) oder einer behördlichen Anordnung von Abwicklungsmaßnahmen - nicht erfüllen können. Eine solche Anordnung durch eine Abwicklungsbehörde kann im Falle einer Krise des Garanten auch im Vorfeld eines Insolvenzverfahrens ergehen. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung.

Wichtige Hinweise: Diese Information ist weder eine Anlageberatung noch eine Anlagestrategie- oder Anlageempfehlung, sondern Werbung. Die vollständigen Angaben zu den Wertpapieren, insbesondere zur Struktur und zu den mit einer Investition verbundenen Risiken, sind in dem Basisprospekt, nebst etwaiger Nachträge, sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen beschrieben. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Es wird empfohlen, dass potenzielle Anleger diese Dokumente lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollständig zu verstehen. Die Dokumente sowie das Basisinformationsblatt sind auf der Internetseite des Emittenten, Vontobel Financial Products GmbH, Bockenheimer Landstraße 24, 60323 Frankfurt am Main, Deutschland, unter prospectus.vontobel.com veröffentlicht und werden beim Emittenten zur kostenlosen Ausgabe bereitgehalten. Die Billigung des Prospekts ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Produkte, die nicht einfach sind und schwer zu verstehen sein können. In dieser Information sind Angaben enthalten, die sich auf die Vergangenheit beziehen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.

19.08.2022 07:39:57

 
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