Die WM von Adidas und Nike – Wettbewerb der Ausrüster

Die WM von Adidas und Nike – Wettbewerb der Ausrüster

Freitag, 29. Juni 2018Lesezeit: 3 Minuten

Die aktuelle FIFA Fußball-Weltmeisterschaft in Russland ist auch ein Wettbewerb für diverse Sportartikelhersteller. Die meisten Fußballteams werden in diesem Jahr von Adidas gesponsert, gefolgt von Nike.

Unternehmen wie Adidas, Nike oder Puma sind Weltmarken. Für sie ist die aktuelle WM eine internationale Bühne für ihre Produkte. In Russland haben sie die Möglichkeit, sich einem Milliardenpublikum zu präsentieren und können auf einen Schlag so viele Menschen mit ihren Schuhen, Trikots etc. wie bei keinem anderen Sportereignis erreichen.

Bereits 2014 haben ca. 3 Mrd. Menschen die WM-Spiele in Brasilien angeschaut. Adidas als Partner der FIFA für die Fußball-WM hat die Möglichkeit, lizensierte Bälle, Schuhe und Trikots zu verkaufen. In dieser Zeit sind die Marken der Sportartikelhersteller weltweit gegenwärtig. Verstärkt wird dieser Effekt durch den Einsatz von sozialen Netzwerken. Die Superstars des Fußballs sind hierbei wichtige Werbeträger.

Sportmarken wie Adidas und Nike versuchen am Erfolg der Spieler und WM-Teams zu partizipieren. Die entscheidende Frage hierbei ist, wer den zukünftigen Weltmeister ausstatten wird. Denn dadurch könnte sich nicht nur das Renommee, sondern auch der Umsatz eines Herstellers steigern. Bereits 2014 hatte Adidas bei der WM in Brasilien die Nase vorne: Das Unternehmen hat die Trikots der Finalisten Deutschland und Argentinien gestellt. Die Investmentbank Wedbush Securities hat errechnet, dass das Turnier Adidas ca. EUR 400 Mio. Umsatz eingebracht hat. Dies entspricht ca. 3% des Jahresumsatzes. Bei Nike waren es mit USD 325 Mio ungefähr 1% vom Umsatz.

Bei der diesjährigen Fußball-WM rüstet Adidas als größter europäischer Sportartikelhersteller 12 der 32 Teams und damit zwei Mannschaften mehr als Nike aus. Um die eigene Sportmarke weiter zu stärken, müssen erfolgreiche Teams unterstützt werden. Das Sponsoring ist ein bedeutender Baustein um langfristig zu wachsen und viel entscheidender als der kurzfristige Gewinn. Es ist auch deshalb wichtig, weil es den Sportartikelhersteller Glaubwürdigkeit gibt und neue Chancen eröffnet, auch Lifestyle-Produkte mit hohen Margen zu veräußern.

Große Börsenerfolge

Die Erfolge der Sporthersteller spiegeln sich auch in den Aktienkursen wider. Der Kurs von Adidas konnte in den letzten drei Jahren um über 186% auf ca. EUR 200 zulegen. In diesem Zeitraum konnte der deutsche Hersteller sogar den US-Konkurrenten Nike abhängen, dessen Papiere noch um knapp 40% zulegen konnten. Auch wenn der Abstand auf die US-Konkurrenz kleiner geworden ist, liegen noch Welten zwischen den Herstellern. Nike konnte insbesondere durch seine starke Dominanz auf dem US-Markt im letzten Geschäftsjahr ca. EUR 30,6 Mrd. Umsatz erwirtschaften, Adidas kam auf EUR 21,2 Mrd.

Die Aktien im Überblick

Die Adidas Aktie wird aktuell bei EUR 186,50 (28.06.2018) gehandelt. Das Jahreshoch lag bei EUR 215,50 (18.04.2018), das Jahrestief bei EUR 163,45 (02.01.2018). Bei Bloomberg setzen 25 Analysten die Aktie auf Kaufen, 16 auf Halten und zwei Analysten auf Verkaufen. Bloomberg Analysten setzen aktuell ein zwölf-Monats-Kursziel von EUR 217,55.

Die Nike Aktie wird aktuell bei USD 71,35 (28.06.2018) gehandelt. Das Jahreshoch lag bei USD 75,91 (18.06.2018), das Jahrestief bei USD 50,35 (12.10.2017). Bei Bloomberg setzen 20 Analysten die Aktie auf Kaufen, 16 auf Halten und zwei Analysten auf Verkaufen. Bloomberg Analysten setzen aktuell ein zwölf-Monats-Kursziel von USD 75,57.

Da der weitere Kursverlauf der Aktien von einer Vielzahl konzernpolitischen, branchenspezifischen und ökonomischen Faktoren abhängig ist, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen, als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können.

 

 

Wichtige Risiken:

Marktrisiko: Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Der Aktienkurs kann sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft.

Emittenten- / Bonitätsrisiko: Anleger sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung.

 

Wichtige rechtliche Hinweise

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24.01.2020 00:10:28

 
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