Credit Suisse überzeugt mit verbesserter Profitabilität

Credit Suisse überzeugt mit verbesserter Profitabilität

Freitag, 3. November 2017Lesezeit: 2 Minuten

Die zweitgrößte Schweizer Bank weist im dritten Quartal einen Gewinn von 244 Millionen Schweizer Franken aus. Die Erwartungen der Analysten wurden damit leicht übertroffen.

Gegenüber dem Vorjahresquartal ist dies eine deutliche Steigerung. Vor einem Jahr lag der Gewinn noch bei 41 Millionen Franken. Der Vorsteuergewinn lag im Berichtsquartal bei 400 Millionen Franken. Die Gesamterträge erreichten nur einen Wert von 4,97 Milliarden Franken, was einem leichten Rückgang gegenüber dem Vorjahr entsprach.

Analysten hatten im Vorfeld durchschnittlich mit einem Vorsteuergewinn von 402 Millionen Franken und einem Gewinn von 227 Millionen Franken gerechnet. „Unsere Ergebnisse für das dritte Quartal 2017 zeigen unsere Fortschritte bei der Verbesserung der operativen Effizienz“, teilte CEO Tidjane Thiam in einer Meldung an die Aktionäre mit.

Weitere Verbesserung in betrieblicher Effizienz gewünscht

Die Eigenkapitalrendite von 2,2% und das Cost/Income Ratio von etwa 91% könnten erahnen lassen, dass die Credit Suisse mit den Ergebnissen noch nicht zufrieden ist. Von jedem verdienten Franken gehen also 91 Rappen für Kosten weg. Die Bank arbeite an diesem Problem.

Die Ergebnisse könnten sich in einer verstärkten Kapitalbasis wiedergespiegelt haben. Die für die Banken so wichtige „harte“ Kernkapitalquote verbesserte sich von 12% im Vorjahr auf aktuell 13,2%. Auch die Leverage Ratio konnte zulegen und stieg von 3,4% aus dem Vorjahr auf 3,8%.

Schweizer Markt als Hauptreiber

Die Swiss Universal Bank erreichte einen Vorsteuergewinn von 448 Millionen Franken. Das International Wealth Management kam auf einen Vorsteuergewinn von 355 Millionen Franken. Die Vermögensverwaltung musste hingegen einen Rückschlag hinnehmen und konnte keine neuen Kundengelder anziehen. Es waren sogar Netto-Abflüsse in Höhe von 1,8 Milliarden Franken zu verzeichnen. Der Bereich Global Markets konnte einen Vorsteuergewinn von 71 Millionen Franken verzeichnen. Die Einheit Strategic Resolution Unit, welche die strategische Abwicklungseinheit der Bank ist, wies einen Verlust von 578 Millionen Franken aus.

Bloomberg Analysten setzen aktuell ein zwölf-Monats-Kursziel von CHF 16,21. Bei Bloomberg setzen 19 Analysten die Aktie auf Kaufen, 9 auf Halten und 3 auf Verkaufen. Credit Suisse hat eine gegenwärtige Marktkapitalisierung von CHF 41,739 Mrd.

Da der weitere Kursverlauf der Aktie von einer Vielzahl konzernpolitischen, branchenspezifischen und ökonomischen Faktoren abhängig ist, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen, als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können.

Wichtige Risiken:

Marktrisiko: Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses des o.g. Unternehmens von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Der Aktienkurs kann sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft.

Emittenten- / Bonitätsrisiko: Anleger sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung. Anleger sollten beachten, dass es sich bei Mini Futures um besonders risikoreiche Instrumente der Vermögensanlage handelt.

30.11.2021 10:09:28

 
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