Brent Crude Oil: Letzte Chance für Trendwende

Brent Crude Oil: Letzte Chance für Trendwende

Dienstag, 3. April 2018 Autor Maciej GajLesezeit: 2 Minuten

Gastbeitrag von Maciej Gaj

Im Bereich von rund 71 US-Dollar stockte die Aufwärtsbewegung des Preises für das Rohöl der Nordseesorte Brent Crude zu Beginn dieses Jahres und vollzog zunächst eine leichte Korrektur. Doch US-Präsident Donald Trump könnte für einen Mehrverbrauch sorgen und damit auch für anziehende Preisnotierungen. Für risikoaffine Anleger stellen wir Faktor-Zertifikate auf Brent Crude Oil vor.

Seit grob Anfang 2016 kann der Schmierstoff der Wirtschaftsmächte Brent Crude Oil zulegen und arbeitete sich von einem Kursniveau von 27,10 US-Dollar bis in den Bereich der Jahreshochs aus 2015 um 71,00 US-Dollar empor. Dabei gelang es praktisch jedes Jahr eine beachtliche Performance abzulegen, doch zu Beginn des Jahres 2017 stellte sich ein leichter Verkäuferüberhang ein und begrub damit vorläufig die Pläne der bullischen Investoren.

Mit dem Wegfall des unter US-Präsidenten Barack Obama erlassenen Gesetzes zur Reduzierung des Treibstoffverbrauchs von PKW und Minibussen im Zulassungsbereich zwischen 2022 und 2025 wurde nämlich großer Entwicklungsdruck der Kraftwagenhersteller weggenommen und könnte kurzfristig daher die Chance an einer merklichen Belebung des Rohölpreises zu profitieren bieten. Trotzdem bleibt ein Investment angesichts der schwächeren Konjunkturprognosen noch recht Risikobehaftet.



Baldige Gegenbewegung möglich

Interessanterweise liegen die Notierungen des Rohstoffes Brent Crude Oil derzeit auf einer wichtigen Unterstützung um 67,90 US-Dollar auf. Die vorbörsliche Indikation lässt auf einen höheren Handelsbeginn schließen, wodurch Kursgewinne bis zu den Januarhochs von 71,28 US-Dollar durchaus möglichen scheinen und über eine Investition beispielshalber in Faktor-Zertifikate auf Brent Crude Oil nachgehandelt werden können. Kurzfristige sowie risikoaffine Anleger, die von einem bald wieder steigenden Rohölpreis ausgehen, können von einem Aufschwung partizipieren.

Sollten die Notierungen allerdings unter das Unterstützungsniveau von 67,65 US-Dollar nachhaltig zurückfallen, so kommt ein Test der darunter liegenden 50-Tage-Durchschnittslinie bei derzeit 66,56 US-Dollar ins Spiel. Das könnte jedoch das drohende Doppeltop auf der Oberseite weiter stärken und in den nächsten Wochen Abgaben sogar auf 61,77 US-Dollar hervorrufen. Daher sollten auch die kommenden Handelstage tendenziell mit einer strengeren Beobachtung der Rohölpreisentwicklung einhergehen.

Rechtlicher Hinweis

Diese Informationen stammen alleine vom Gastautor und müssen nicht der Einschätzung der Bank Vontobel Europe AG oder einer anderen Gesellschaft der Vontobel-Gruppe entsprechen. Die weitere Unternehmensentwicklung ebenso wie der Kursverlauf der Aktien ist von einer Vielzahl unternehmensinterner, branchenspezifischer & ökonomischer Faktoren abhängig. Jeder Anleger muss das Risiko entsprechender Kursverluste bei seinen Anlageentscheidungen mitberücksichtigen.

Bitte beachten Sie, dass bei einer Investition in diese Produkte keine laufenden Erträge anfallen. Die Produkte sind nicht kapitalgeschützt, im ungünstigsten Fall ist ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten bzw. des Garanten droht dem Anleger ein Geldverlust. Anleger sollten in jedem Fall beachten, dass vergangene Wertentwicklungen und/oder Analystenmeinungen kein hinreichender Indikator für künftige Wertentwicklungen sind. Die Wertentwicklung der Basiswerte hängt von einer Vielzahl wirtschaftlicher, unternehmerischer und politischer Faktoren ab, die bei der Bildung einer Markterwartung berücksichtigt werden sollten.

05.12.2021 11:44:47

 
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