BMW: Kein gutes Omen

BMW: Kein gutes Omen

Freitag, 7. September 2018 Autor Maciej GajLesezeit: 2 Minuten

Gastbeitrag von Maciej Gaj

Obwohl der deutsche Autobauer BMW als eines der profitabelsten Unternehmen der Branche gilt, unterliegt auch diese Marke konjunkturellen Schwankungen, insbesondere vielleicht schon bald den US-Zöllen. Technisch scheinen sich Marktteilnehmer auf einen weiteren Abverkauf vorzubereiten, so wie sich das bisherige Chartbild präsentiert.

Übergeordnet herrscht seit Januar dieses Jahres in dem Papier des Münchner Autobauers BMW ein intakter Abwärtstrend. Dieser drückte die Kursnotierungen bis Sommer 2018 auf die Tiefststände aus 2017 abwärts. Ab 76,50 Euro startete anschließend eine deutliche Gegenbewegung, die allerdings Charakteristika einer bärischen Flagge aufweist. Zuvor wurde aber mit dem letzten Kursrückfall eine eindeutige SKS-Trendwendeformation vollzogen, sodass die bisherige Erholung nur ein Teil des Konstrukts resultierend aus der SKS-Formation sein dürfte.

Noch kann sich die Aktie im Aufwärtstrend halten, der gestrige Kursabschlag mit einer kleinen Kurslücke dazwischen mahnt aber zu allerhöchster Vorsicht. Es könnte recht schnell zu einem Trendbruch und entsprechendem Verkaufssignal kommen, worauf Anleger nun vorbereitet sein sollten! Treten dazu noch die US-Zölle in Kraft, dürfte dies einen enormen Druck auf Autobauer ausüben und sich entsprechend negativ auf die Wertentwicklung der Aktie auswirken.

Einstiegspunkt ist gesetzt

Das Doppeltop innerhalb des aktuellen Aufwärtstrends um den EMA 200 (rot) bei rund 85,00 Euro ist ein zusätzliches Anzeichen für die Bereitschaft der Marktteilnehmer eine Abwärtsbewegung zu starten. Diese dürfte allerdings erst unter der Begrenzungslinie von etwa 81,30 Euro losgehen und anschließend auf die Jahrestiefs bei 76,50 Euro abwärts führen. Eine überschießende Welle hätte sogar Platz bis an die Verlaufstiefs aus 2017 bei 65,43 Euro. Über Faktor-Zertifikate auf Bayerische Motoren Werke AG mit einem fest eingebauten Hebel kann auf eine Fortsetzung des übergeordneten Verkaufssignals aus Mitte Juni gesetzt werden.

Bullen dürften es auf der Oberseite aber nicht einfach haben, die Aktie ist zunächst einmal durch den 200-Tage-Durchschnitt um 84,85 Euro eingegrenzt. Nur etwas höher verläuft auch schon das Doppelhoch aus August – daher dürften erst über diesem Widerstandsband zuverlässige Handelssignale entstehen und dem Papier von BMW einen Kursschub zunächst einmal an 87,92 Euro erlauben. Bei entsprechender Kursstärke könnte sogar ein Test der Zwischenhochs aus Mai dieses Jahres bei 93,87 Euro gelingen.

Fünf-Jahres-Chart der BMW-Aktie


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26.10.2021 08:12:50

 
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