Blockchain – Auf die Auswahl kommt es an

Blockchain – Auf die Auswahl kommt es an

Mittwoch, 13. Juni 2018Lesezeit: 3 Minuten

Was tut sich bei IBM, Microsoft, Accenture und CME Group? Ein Blick auf die vier derzeitigen Mitglieder des Solactive Blockchain Technologies Performance-Index.

Obwohl die genaue Rolle der Blockchain-Technologie auf Wirtschaft und Gesellschaft noch nicht genau abschätzbar ist, ist die Aufregung um die Technologie groß. Denn die Blockchain besitzt das Potenzial Wirtschafts- und Gesellschaftssysteme grundlegend zu verändern. Viele Experten sehen in ihr sogar die nächste Evolutionsstufe des World Wide Web. Gewinnt der Trend an Bedeutung, könnten Unternehmen, die auf diesem Gebiet führend sind, potenziell beflügelt werden. Und wir haben das Thema investierbar gemacht.

Vorreiter unter den Blockchain-Spezialisten

Obwohl die Technologie noch in den Kinderschuhen steckt, zeichnet sich bei gewissen Unternehmen bereits großes Engagement ab. Der im April 2018 emittierte Solactive Blockchain Technology Performance-Index bildet Unternehmen aus verschiedenen Blockchain-Technologie-Subsektoren ab, die in ihren Bereichen das größte Potenzial aufzuweisen scheinen. Berechnet und veröffentlicht wird der Index durch die Solactive AG. Die Indexanpassungen erfolgen halbjährlich.

Die «richtigen» Treffer landen

IBM

So zum Beispiel IBM (International Business Machines). Gemäß Accenture, einem der weltweit grössten IT-Dienstleister, konzentriert sich die Nachfrage nach Blockchain-Lösungen insbesondere auf drei Sektoren: Finanzdienstleistungen, Supply Chain Logistik sowie digitales Identitätsmanagement. IBM sei bereits in allen drei Segmenten vertreten – ein Vorreiter auf seinem Gebiet (vgl. Investor’s Business Daily, 18.05.2018). Aufgrund seiner umfangreichen Blockchain-Aktivitäten, welche sich unter anderen durch die «Blockchain-as-a-Service Platform» auszeichnet, wurde IBM in den Index aufgenommen. Außerdem ist IBM Mitglied verschiedener Blockchain-Konsortien und besitzt mehrere Blockchain-Patente.

Microsoft

Auch Microsoft ist früh auf den Zug aufgesprungen – und ist mit Microsoft Azure bereits daran, ein Blockchain-Netzwerk aufzubauen. Es handelt sich dabei um einen sogenannten öffentlichen «Ledger» oder ein Logbuch, welches die transparente und sichere Aufzeichnung von Transaktionen sicherstellt – und zwar automatisiert (vgl. microsoft azure; Investor’s Business Daily, 18.05.2018). Außerdem ist Microsoft in mehreren Blockchain-Konsortien vertreten und besitzt eine beträchtliche Anzahl an Blockchain-Patenten.

Accenture

Da sich der Trend immer weiter zu entwickeln scheint, ist auch die Nachfrage nach Blockchain-Consulting hoch. Unternehmen, die Beratung für Blockchain-Lösungen anbieten, könnten folglich von der Entwicklung profitieren. Unter ihnen: Accenture und IBM (vgl. Investor’s Business Daily, 18.05.2018). Accenture ist einer der weltweit größten IT-Dienstleister und auf diverse Zukunftsfelder fokussiert – wozu auch die neuartige Blockchain-Technologie gehört –und ist gut positioniert. Accenture ist in verschiedenen Blockchain-Konsortien vertreten und beteiligt sich an diversen Großprojekten in Form von Blockchain-Dienstleistungen, weshalb auch Accenture ein Platz im Index zugekommen ist.

CME Group

Und zuletzt noch die CME Group, die neben ihrer Konkurrenz Cboe Global Markets AG als einzige Börse Bitcoin Futures zum Handel anbietet. Gemäß eines Artikels, der am 23. Mai auf Bloomberg veröffentlicht wurde , hat unter anderen die Deutsche Börse AG noch einen weiten Weg vor sich, bis sie auf dem Stand des Pioniers CME angekommen ist. Aufgrund des Vorsprungs, den die CME Group inne hat in Sachen Bitcoin-Handel sowie den Mitgliedschaften in Blockchain-Konsortien, wurde auch sie in den Index aufgenommen.

Im Artikel «Blockchain – zentraler Baustein der Wirtschaft von morgen» erfahren Sie mehr über das Thema sowie die Zusammenstellung des Solactive Blockchain Technology Performance Index.

 

 

Wichtige Risiken:

Marktrisiko: Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Der Aktienkurs kann sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft.

Emittenten- / Bonitätsrisiko: Anleger sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung.

 

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19.09.2019 18:36:34

 
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