Big Data, Künstliche Intelligenz und selbstfahrende Autos – der Beginn eines neuen digitalen Jahrhunderts?

Big Data, Künstliche Intelligenz und selbstfahrende Autos – der Beginn eines neuen digitalen Jahrhunderts?

Dienstag, 9. Oktober 2018Lesezeit: 3 Minuten

Trendthemen, wie selbstfahrende Autos oder Algorithmen, die selbstständig Banküberfälle erkennen und die Polizei verständigen oder ein fehlerhaft hergestelltes Produkt automatisch aus der Produktion aussondern, verändern komplette Industrien. Vom Automobil - und Gesundheitssektor bis zur Finanzindustrie, vor keiner Branche macht die Entwicklung halt. Dies könnte eine Chance für ein Investment sein.

Künstliche Intelligenz und Big Data erhalten Einzug in alle Lebensbereiche

In vielen Bereichen, mit denen ein Mensch während seines Lebens in Berührung kommt, werden schon heute mächtige Algorithmen eingesetzt. Was Amazon mit seinem Algorithmus für Produktempfehlungen perfektioniert hat, erhält Einzug in viele weitere Lebensbereiche. Krankheiten können mit dem Einsatz von selbstlernenden Programmen eine genauere Diagnose stellen und schneller die richtige Behandlung einleiten. Das US-amerikanische MIT hat einen derartigen Algorithmus zu Hautkrebserkennung entwickelt. Auch die Technik der selbstfahrenden Autos ist ausschließlich mit dem Einsatz von innovativen Algorithmen möglich, damit das Auto Gegenstände aus seiner Umwelt korrekt erkennt und die richtigen Entscheidungen trifft.

Selbstfahrende Autos, Königsdisziplin für Algorithmen

Was haben alle oben beschriebenen Anwendungen gemeinsam? – Sie funktionieren nur wenn der Algorithmus unvorstellbare Datenmengen in kurzer Zeit analysiert und auf eine neue Problemstellung anwendet. Im Falle eines selbstfahrenden Autos, muss der Algorithmus innerhalb von Millisekunden unterscheiden können, ob der Gegenstand vor ihm ein Auto oder Kettcar ist. Um einen Gegenstand mit Sicherheit klassifizieren zu können, analysieren Algorithmen die Pixel unzähliger Fotos, die ein Auto oder Kettcar abbilden.

Die steigende Anzahl und wachsende Komplexität solcher Programme machen es nötig, große Datenmengen speichern und schnell verarbeiten zu können. Davon könnten Unternehmen in der Halbleiterindustrie profitieren, die die Hardware entwickeln um Daten speichern und prozessieren zu können.

Attraktive Unternehmen aus dem Halbleitersektor

  1. Infineon: Der deutsche Konzern beschäftigt ungefähr 37.500 Mitarbeiter weltweit und produziert eine Vielzahl von Chiplösungen. Im Jahr 2017 besetzt Infineon den 2. Platz im Bereich der Automobilelektronik. Seit 2013 konnte Infineon seinen Umsatz nahezu verdoppeln (GJ 2013: 3.843 Mio. €, GJ 2017: 7.063 Mio. €). Aktueller Kurs: 19,20 € (08.10.2018); 52-Wochen-Hoch: 25,54€ (14.06.2018); 52-Wochen-Tief: 18,675€ (12.09.2018); Analystenempfehlung (Kaufen/Halten/Verkaufen): 21/5/3; 52-Wochen-Target-Price: 26,16€*.
  2. NXP Semiconductors: Der niederländische Konzern mit rund 44.000 Mitarbeitern besetzt im Jahr 2017 den 1. Platz der Hersteller von Automobilelektronik, vor Infineon. NXP stellt Sicherheitslösungen für Bankkarten, Verkehrssysteme und Chips für Ausweise her. Aktueller Kurs: 82,15 USD (08.10.2018); 52-Wochen-Hoch: 101,83 (28.02.2018); 52-Wochen-Tief: 82,11 (08.10.2018); Analystenempfehlung (Kaufen/Halten/Verkaufen): 11/10/1; 52-Wochen-Target-Price: 107,94 USD*.
  3. Dialog Semiconductor: Das britisch-deutsche Unternehmen bietet Systemlösungen rund um die Themen Big Data und Internet of Things an. In den 4 Produktbereichen werden Produkte hergestellt, die von Bluetoothschnittstellen bis zu Hochleitungsbatterien für elektronische Mobilität und Smartphones reichen. Aktueller Kurs: 17,50€ (08.10.2018); 52-Wochen-Hoch: 51,09 (06.11.2017), 52-Wochen-Tief: 14,69€ (28.06.2018); Analystenempfehlung (Kaufen/Halten/Verkaufen): 3/10/3; 52-Wochen-Target-Price: 20,79€*.
  4. Intel: Die amerikanische Firma bietet Speicherchips, Prozessoren und Netzwerkhardware an, ohne die Methoden aus den Bereichen der künstlichen Intelligenz, der Big Data Analyse und dem Cloud Computing nicht angewendet werden können. Aktueller Kurs: 47,03 USD (08.10.2018); 52-Wochen-Hoch: 56,73 (01.06.2018); 52-Wochen-Tief: 38,23 (12.10.2017); Analystenempfehlung (Kaufen/Halten/Verkaufen): 21/17/6;52-Wochen-Target-Price: 55,06 USD*.

* Bloomberg

Da der weitere Kursverlauf der Aktien von einer Vielzahl konzernpolitischen, branchenspezifischen und ökonomischen Faktoren abhängig ist, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen, als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können.

 

Wichtige Risiken:
Marktrisiko: Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Der Aktienkurs kann sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft.

Emittenten- / Bonitätsrisiko: Anleger sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung.

Rechtliche Hinweise
Bitte beachten Sie, dass bei einer Investition in diese Produkte keine laufenden Erträge anfallen. Die Produkte sind nicht kapitalgeschützt, im ungünstigsten Fall ist ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten bzw. des Garanten droht dem Anleger ein Geldverlust. Anleger sollten in jedem Fall beachten, dass vergangene Wertentwicklungen und/oder Analystenmeinungen kein hinreichender Indikator für künftige Wertentwicklungen sind. Die Wertentwicklung der Basiswerte hängt von einer Vielzahl wirtschaftlicher, unternehmerischer und politischer Faktoren ab, die bei der Bildung einer Markterwartung berücksichtigt werden sollten.

Allein maßgeblich sind die jeweiligen Wertpapierprospekte, die beim jeweiligen Emittenten, Vontobel Financial Products GmbH, Bockenheimer Landstraße 24, 60323 Frankfurt am Main, bzw. HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Königsallee 21/23, D-40212 Düsseldorf, kostenlos erhältlich bzw. im Internet unter www.vontobel-zertifikate.de bzw. www.hsbc-zertifikate.de zum Download verfügbar sind. Anleger werden gebeten, die bestehenden Verkaufsbeschränkungen zu beachten.
25.01.2022 17:33:25

 
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