Beiersdorf setzt auf Wachstum durch Übernahmen

Beiersdorf setzt auf Wachstum durch Übernahmen

Dienstag, 6. August 2019Lesezeit: 3 Minuten

Mit der Patentierung eines Verfahrens zur Herstellung von Pflastern, gründete der Apotheker Paul Carl Beiersdorf das gleichnamige Unternehmen Beiersdorf, welches sich in den ersten Jahren ausschließlich mit der Entwicklung medizinischer Pflaster und Klebebänder beschäftigte. Seither entwickelte sich das Unternehmen zu einem der weltweit größten Konsumgüterhersteller und verantwortet die Entwicklung und den Vertrieb bekannter Marken wie Nivea, Tesa, Hansaplast oder Labello. Mit mehr als 20.000 Mitarbeitern erwirtschaftete der in Hamburg ansässige Konzern umgerechnet EUR 7,2 Mrd. (2018). Mehrheitsgesellschafter mit einem Anteil von 51,01% ist die Maxingvest Managementholding welche sich vollständig im Eigentum der deutschen Unternehmerfamilie Herz befindet.

Überzeugende Quartalsergebnisse

Im ersten Quartal des Jahres konnte Beiersdorf Analysten und Anleger überzeugen. Dank zunehmender Reaktion auf lokale Markt- und Konsumertrends konnten die Umsätze im Vergleich zum Vorjahresquartal um 7,8 Prozent auf EUR 1,95 Mrd. erhöht werden, so Beiersdorf-Chef Stefan de Loecker. Vor allem im Bereich der Hautpflege konnte ein Marktüberdurchschnittliches Umsatzplus verglichen zum Vorjahr von 8,1 Prozent auf knapp EUR 1,6 Mrd. erzielt werden. Gegenüber dem ersten Quartal 2018 konnte vor Allem die Luxusmarke La Prairie die Erlöse um 29 Prozent erhöhen, während Nivea ein eher mittelmäßiges Umsatzplus von 4,9 Prozent verzeichnete. Für das laufende Jahr stellt de Loecke ein Umsatzwachstum von 3 bis 5 Prozent in Aussicht – trotz geplantem Investitionsprogramm. Mit rund EUR 70 bis 80 Millionen sollen vor allem Beiersdorfs Mitarbeiter und Digitalisierungsmaßnahmen gefördert werden.

Auch in den aktuellen Quartalszahlen, welche am heutigen Morgen veröffentlicht wurden (06.08.2019), konnte Beiersdorf nachweislich von wachsender Nachfrage nach Pflegeprodukten profitieren und somit den Umsatz sowie den operativen Gewinn steigern. Der Umsatz stieg im ersten Halbjahr mit 6,2 Prozent auf insgesamt EUR 3,84 Mrd.

Mit Übernahmestrategie zu mehr Wachstum

Kurz nachdem Stefan de Loecker die Unternehmensspitze zu Anfang des Jahres übernommen hat, gelang Beiersdorf Mitte Mai der erste Unternehmenszukauf seit sieben Jahren. Für USD 550 Mio. konnte Beiersdorf die Sonnencreme-Marke Coppertone von Bayer abkaufen. Mit mehr als 450 Mitarbeitern können die bisher wenig vertretenden Märkte USA und China im Vertrieb gestärkt werden.

Nach der erfolgreichen Übernahme von Coppertone möchte der Kosmetikkonzern zukünftig weiterhin durch Übernahmen Wachstum erreichen. Beiersdorf Finanzchefin Dessi Temperley gab im Interview mit der Börsen-Zeitung an, vor Allem im Markt für medizinische Hautpflege Wachstumschancen zu sehen. Abgesehen von regionalen Wachstumschancen sieht Temperley im Bereich der Naturkosmetik überdurchschnittliches Wachstumspotential. Abgesehen davon möchte Beiersdorf weiterhin das Kerngeschäft Hautpflege stärken. Obwohl dieser Bereich bereits mit starken Marken wie Nivea oder Eucerin vertreten ist, könne der internationale Vertrieb der Produkte verstärkt ausgebaut werden.

Die Aktien im Überblick

Die Beiersdorf Aktie wird aktuell bei EUR 104,25 (05.08.2019) gehandelt. Das Jahreshoch lag bei EUR 109,35 (03.07.2019), das Jahrestief bei EUR 80,60 (28.02.2019). Bei Bloomberg setzen 7 Analysten die Aktie auf BUY, 17 auf HOLD und 7 Analysten auf SELL.

Ausgewählte Risiken:

Korrelationsrisiko: Protect Multi Aktienanleihen beziehen sich auf mehrere Basiswerte, womit der Grad der Abhängigkeit der Wertentwicklung der Basiswerte voneinander (sog. Korrelation) wesentlich für die Beurteilung des Risikos ist, dass mindestens ein Basiswert seine Barriere erreicht. Anleger sollten auch beachten, dass bei mehreren Basiswerten für die Bestimmung des Auszahlungsbetrags in der Regel der Basiswert maßgeblich ist, der sich während der Laufzeit der Wertpapiere am schlechtesten entwickelt hat (sogenannte Worst-of-Strukur), das heißt, dass das Risiko eines Verlustes des investierten Kapitals bei Worst-of-Strukturen wesentlich höher ist als bei Wertpapieren mit nur einem Basiswert.

Marktrisiko: Die Entwicklung der Aktienkurse der jeweiligen Unternehmen ist von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig, die der Anleger bei der Bildung seiner Marktmeinung zu berücksichtigen hat. Der Aktienkurs kann sich auch anders entwickeln als erwartet, wodurch Verluste entstehen können.

Wichtige Hinweise:
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22.11.2019 21:44:53

 
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