Aufwärtsbewegung sorgt für Erholung bei Apple

Aufwärtsbewegung sorgt für Erholung bei Apple

Mittwoch, 4. März 2020Lesezeit: 3 Minuten

In der vergangenen Woche musste der erfolgsverwöhnte Technologiekonzern aus dem kalifornischen Cupertino ungewohnte Kursverluste hinnehmen. Doch bei der vorgestrigen (02.03.2020) Aufwärtsbewegung an den US-Märkten, bei der der Dow-Jones-Index den höchsten Tagesgewinn der vergangenen Jahre verzeichnen konnte, gehörte die Aktie des iPhone-Herstellers zu den größten Tagesgewinnern, so dass die Verluste der Vorwoche nahezu ausgeglichen wurden. Das Apple die sich abzeichnende Beilegung einer laufenden Rechtsstreitigkeit verkünden konnte, dürfte einen maßgeblichen Anteil zur gestrigen Kurserholung beigetragen haben.

Beilegung eines jahrelangen Rechtsstreits beflügelt den Kurs

In dem Verfahren, welches seit Ende des Jahres 2017 verhandelt wird, sieht sich das Unternehmen den Vorwürfen seiner Kunden ausgesetzt, die Prozessorleistung diverser iPhone-Modelle absichtlich herabgedrosselt zu haben. Laut Klägern sollen die betroffenen Geräte der Reihen 6, 6s und 7 durch diese Maßnahme künstlich verlangsamt worden sein. Nun verkündete Apple zu einer Schadensersatzzahlung in Höhe von USD 25 pro betroffenem Gerät bereit zu sein, betonte jedoch, dass diese Zahlung nicht als Schuldeingeständnis zu werten sei. Vielmehr sei die Drosselung der Rechnerleistung notwendig gewesen, um ein automatisches Abschalten der Geräte zu verhindern. Dennoch sei der Konzern zur Zahlung von insgesamt USD 500 Mio. bereit, um das Verfahren zu einem Abschluss zu bringen.

 

Trotz Corona-Virus zurück zur alten Stärke

Mit seiner Abhängigkeit von China gehört Apple zu den Unternehmen, die eigentlich am stärksten von der aktuellen Corona-Krise betroffen sein müssten. Denn die Volksrepublik ist gleichermaßen wichtige Produktionsstätte als auch Absatzmarkt der Smartphones des Technologiekonzerns. Laut Aussagen von Apple seien derzeit zwar weder eigene Betriebsstätten noch die von Zulieferern direkt durch die Isolierungsmaßnahmen der chinesischen Gesundheitsbehörden betroffen. Dennoch soll sich die Produktion des iPhone 11 seit Ausbruch von COVID-19 verlangsamt haben, wodurch insgesamt weniger Modelle für den Absatz zur Verfügung stehen. Diese Tatsache veranlasste den Konzern, seine ursprüngliche Umsatzprognose, in der von Gesamteinnahmen von bis zu EUR 67 Mrd. ausgegangen wurde, für das laufende Quartal nach unten zu korrigieren. Trotz dieser Gewinnwarnung sorgt das aktuelle iPhone für viel Freude bei seinem Hersteller. Hatten die Vorgängermodelle noch mit Umsatzrückgängen zu kämpfen, glänzt das iPhone11 trotz der aktuellen Krise mit Umsatzrekorden und verhilft Apple dadurch zurück in die Erfolgsspur vergangener Tage. Ebenfalls sollte die Tatsache, dass direkte Konkurrenten wie Samsung und Huawei mit ihren Unternehmenssitzen und Produktionsstätten in Asien, laut Analystenmeinung wesentlich stärker vom Ausbruch der aktuellen Pandemie betroffen sein müssten, wohlwollend von Apple zur Kenntnis genommen worden sein.

 

Die Aktie im Überblick

Die Aktie der Apple Inc. wird aktuell bei USD 298,81 (02.03.2020) gehandelt. Das Jahreshoch wurde bei USD 327,85 (29.01.2020) und das Jahrestief bei USD 169,50 (08.03.2019) erreicht. Bei Bloomberg setzen 29 Analysten die Aktie auf BUY, 14 auf HOLD und 2 Analyst setzt sie auf SELL.

Da der weitere Kursverlauf der Aktie von einer Vielzahl konzernpolitischen, branchenspezifischen und ökonomischen Faktoren abhängig ist, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen, als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können.

 

Ausgewählte Risiken:


Korrelationsrisiko:
Protect Multi Aktienanleihen beziehen sich auf mehrere Basiswerte, womit der Grad der Abhängigkeit der Wertentwicklung der Basiswerte voneinander (sog. Korrelation) wesentlich für die Beurteilung des Risikos ist, dass mindestens ein Basiswert seine Barriere erreicht. Anleger sollten auch beachten, dass bei mehreren Basiswerten für die Bestimmung des Auszahlungsbetrags in der Regel der Basiswert maßgeblich ist, der sich während der Laufzeit der Wertpapiere am schlechtesten entwickelt hat (sogenannte Worst-of-Strukur), das heißt, dass das Risiko eines Verlustes des investierten Kapitals bei Worst-of-Strukturen wesentlich höher ist als bei Wertpapieren mit nur einem Basiswert.

Marktrisiko: Die Entwicklung der Aktienkurse der jeweiligen Unternehmen ist von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig, die der Anleger bei der Bildung seiner Marktmeinung zu berücksichtigen hat. Der Aktienkurs kann sich auch anders entwickeln als erwartet, wodurch Verluste entstehen können.

Wichtige Hinweise: Diese Information ist weder eine Anlageberatung noch eine Anlagestrategie- oder Anlageempfehlung, sondern Werbung. Die vollständigen Angaben zu den Wertpapieren, insbesondere zur Struktur und zu den mit einer Investition verbundenen Risiken, sind in dem Basisprospekt, nebst etwaiger Nachträge, sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen beschrieben. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Es wird empfohlen, dass potenzielle Anleger diese Dokumente lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollständig zu verstehen. Die Dokumente sowie das Basisinformationsblatt sind auf der Internetseite des Emittenten, Vontobel Financial Products GmbH, Bockenheimer Landstraße 24, 60323 Frankfurt am Main, Deutschland, unter prospectus.vontobel.com veröffentlicht und werden beim Emittenten zur kostenlosen Ausgabe bereitgehalten. Die Billigung des Prospekts ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Produkte, die nicht einfach sind und schwer zu verstehen sein können. In dieser Information sind Angaben enthalten, die sich auf die Vergangenheit beziehen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.

01.12.2020 03:24:54

 
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