Apple schlägt alle Rekorde

Apple schlägt alle Rekorde

Mittwoch, 1. August 2018Lesezeit: 3 Minuten

Apple hat Zahlen für das dritte Quartal des Geschäftsjahres 2017/2018 vorgelegt und überzeugte. Dank einer soliden Nachfrage nach den iPhone-Modellen und Einnahmen aus den App- sowie Musikdienst-Verkäufen konnte das Unternehmen einen neuen Rekordumsatz vorweisen.

Der Quartalsumsatz legte im Vergleich zum Vorjahr um 17 Prozent auf 53,3 Milliarden US-Dollar zu. Der Gewinn kletterte im Vergleich zum Vorjahr um 32 Prozent auf 11,53 Milliarden US-Dollar. Damit lag Apple mit beiden Kennzahlen über den Erwartungen von Analysten.

iPhone und „Service“ Bereich

Die Verkaufszahlen für das iPhone lagen fast unverändert zum Vorjahr (+1%) bei 41,3 Millionen Stück. Doch beim durchschnittlichen Verkaufspreis pro Telefon übertraf Apple mit 724 Dollar deutlich den von Analysten erwarteten Wert von knapp 694 Dollar. Vor einem Jahr lag der Wert noch knapp über 600 Dollar. Dadurch stieg der Umsatz in diesem Bereich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 20 Prozent auf 29 Milliarden Dollar. Diese Entwicklung bedeutet, dass die Nachfrage nach dem teuersten Modell, dem iPhone X, weiter hoch ist. Laut Konzernchef Tim Cook war es erneut das populärste Modell.

Das stärkste Umsatzwachstum zeigte jedoch der Bereich „Service“ mit einer Steigerung von 31 Prozent im Vergleich zum Vorjahr auf 9,6 Milliarden US-Dollar. Im „Service“ Bereich sind beispielweise der App Store, die iCloud-Speicherdienste, die Musik und Videodienste oder das digitale Bezahlsystem Apple Pay enthalten. Die Sparte ist schon jetzt die zweit Größte hinter dem iPhone. iPad und Mac-Computer sind mit einem Umsatzverlust von je fünf Prozent im Quartal längst weit zurückgeblieben. "Wir freuen uns, Apples bestes Juni-Quartal und das vierte Quartal in Folge mit einem zweistelligen Umsatzwachstum zu präsentieren", sagte Apple-Chef Tim Cook. "Unsere Ergebnisse für das dritte Quartal wurden von anhaltend starken Verkäufen des iPhones, Services und Wearables angetrieben, und wir sind sehr erfreut über die Produkte und Dienstleistungen, die wir in Vorbereitung haben."

Apple Pay startet bald in Deutschland

Bei der Analystenkonferenz am vergangenen Dienstag kündigte Konzernchef Tim Cook an, den Bezahldienst Apple Pay nach seiner Einführung vor vier Jahren auch in Deutschland bis zum Ende des Jahres einzuführen. Bei Apple Pay können ein iPhone oder eine Computer-Uhr von Apple die EC- oder Kreditkarte ersetzen. Zum Bezahlen hält der Kunde die Geräte im Geschäft an das Terminal.

Über die Einführung des Bezahlsystems in Deutschland wurde lange spekuliert. In vielen anderen europäischen Ländern wie beispielsweise Frankreich, Schweiz, Spanien oder Österreich wurde der Dienst bereits eingeführt. In Deutschland gewinnen die Angebote zum Bezahlen per Smartphone gerade nach jahrelangem Nischendasein an Bedeutung. Vor kurzem ging Google mit seinem Konkurrenzdienst in Deutschland an den Start, erst diese Woche führten die Sparkassen ihren eigenen Service ein.

Apple Pay sei aktuell in 24 Märkten verfügbar, sagte Cook. Im vergangenen Quartal seien über den Dienst eine Milliarde Transaktionen abgewickelt worden - mehr als drei Mal so viele wie ein Jahr zuvor.

Die Aktien im Überblick

Die Apple Aktie wird aktuell bei $ 207,39 (03.08.2018) gehandelt. Das Jahreshoch lag bei $ 195,96 (26.07.2018), das Jahrestief bei $ 148,41 (01.08.2017). Bei Bloomberg setzen 27 Analysten die Aktie auf Kaufen, 18 auf Halten und kein Analyst auf Verkaufen. Bloomberg Analysten setzen aktuell ein zwölf-Monats-Kursziel von $ 209,12.

Da der weitere Kursverlauf der Aktien von einer Vielzahl konzernpolitischen, branchenspezifischen und ökonomischen Faktoren abhängig ist, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen, als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können.

 

Wichtige Risiken

Marktrisiko: Anleger sollten beachten, dass die Entwicklung des Aktienkurses von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig ist, die bei der Bildung einer entsprechenden Marktmeinung berücksichtigt werden sollten. Der Aktienkurs kann sich immer auch anders entwickeln als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. Zudem sind vergangene Wertentwicklungen und Analystenmeinungen kein Indikator für die Zukunft.

Emittenten- / Bonitätsrisiko: Anleger sind dem Risiko der Insolvenz, das heißt einer Überschuldung oder Zahlungsunfähigkeit des Emittenten (Vontobel Financial Products GmbH, Frankfurt am Main) ausgesetzt. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung.
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Bitte beachten Sie, dass bei einer Investition in diese Produkte keine laufenden Erträge anfallen. Die Produkte sind nicht kapitalgeschützt, im ungünstigsten Fall ist ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten bzw. des Garanten droht dem Anleger ein Geldverlust. Anleger sollten in jedem Fall beachten, dass vergangene Wertentwicklungen und/oder Analystenmeinungen kein hinreichender Indikator für künftige Wertentwicklungen sind. Die Wertentwicklung der Basiswerte hängt von einer Vielzahl wirtschaftlicher, unternehmerischer und politischer Faktoren ab, die bei der Bildung einer Markterwartung berücksichtigt werden sollten.

Allein maßgeblich sind die jeweiligen Wertpapierprospekte, die beim jeweiligen Emittenten, Vontobel Financial Products GmbH, Bockenheimer Landstraße 24, 60323 Frankfurt am Main, bzw. HSBC Trinkaus & Burkhardt AG, Königsallee 21/23, D-40212 Düsseldorf, kostenlos erhältlich bzw. im Internet unter www.vontobel-zertifikate.de bzw. www.hsbc-zertifikate.de zum Download verfügbar sind. Anleger werden gebeten, die bestehenden Verkaufsbeschränkungen zu beachten.

17.08.2018 09:01:49

 
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