Allianz: Stellung ausgebaut!

Allianz: Stellung ausgebaut!

Mittwoch, 21. August 2019 Autor Maciej GajLesezeit: 2 Minuten

Gastbeitrag von Maciej Gaj

Im ersten Halbjahr konnte Deutschlands größter Versicherer weiter zulegen. So sind die Beitragseinnahmen hierzulande im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent auf nunmehr 22 Mrd. Euro geklettert. Hierbei verwies das Unternehmen auf viele neue Kunden in der Sparte Lebensversicherung, die dabei um 25 Prozent auf 13,7 Mrd. Euro zulegen konnte und daher eine wichtige Säule des Unternehmens darstellt.

Verhalten positiv

Allerdings ist bekanntlich auch immer Schatten, wo auch Licht ist. So konnte das Unternehmen trotz dem höheren Verkauf der Policen keinen entsprechenden Gewinnsprung erzielen. Im Hinblick auf den ordentlichen Umsatzanstieg gelang unter dem Strich nur ein kleines Gewinnplus von 0,8 Prozent. So hatte der Versicherungskonzern auf der Kostenseite vor allem mit Unwettern zu kämpfen. Vor allem Hagel und Sturm im Frühling belasteten das Ergebnis um 273 Mio. Euro. Damit sieht das Unternehmen auch für das Gesamtjahr aktuell kein nennenswertes Gewinnwachstum.

Charttechnisch sehr interessant!

Charttechnisch sieht der Titel aktuell aber dennoch interessant aus. So gab die Aktie infolge der jüngsten Abschwächung bis in die Region um rund 195 Euro an Wert ab. Dort hatte der Titel bereits in den vergangenen Monaten immer wieder eine Unterstützung markiert, die auch dieses Mal halten sollte. Von diesem Niveau aus, könnte der Wert dann eine erneute Erholung starten, die womöglich ähnlich geradlinig wie die ausfällt, die bereits im Juni zu beobachten war. Damals erreichte der Kurs nach einem erfolgreichen Test der Unterstützung bei rund 195 Euro im Anschluss den Bereich um etwa 220 Euro, der auch aktuell weiterhin als Widerstand zu werten ist.

5-Jahres Chart von Allianz SE

Mittelfristig weiterer Anstieg möglich

Auch bei einer längeren Betrachtung fällt auf, dass sich der Titel seit dem Tief nach der Finanzkrise in einem langfristigen Aufwärtstrendkanal befindet, an dessen unterer Begrenzungslinie sich der Kurs aktuell befindet. Interessanterweise liegt diese untere Begrenzungslinie derzeit nur knapp unter dem bereits erwähnten Support bei etwa 195 Euro. Sollte diese Region daher einem erneuten Test standhalten, wäre auch der langfristige Aufwärtstrendkanal weiterhin intakt, so dass zumindest mittelfristig die Richtung dann wieder nach oben zeigen könnte. Würde der Unterstützungsbereich allerdings nicht halten, könnte zunächst eine weitere Abschwächung die Folge sein, weshalb sich in dieser Region eine Absicherung anbieten würde. Sollte es hingegen zu einem erneut erfolgreichen Test der Unterstützungszone um rund 195 Euro mit anschließender Erholung kommen, würde sich dies beispielsweise mit einem Faktorzertifikat Long auf die Allianz-Aktie mithandeln lassen.

Weitere Hebelzertifikate auf Allianz finden Sie hier

Wichtige rechtliche Hinweise

Da der weitere Kursverlauf der Aktie von einer Vielzahl konzernpolitischen, branchenspezifischen und ökonomischen Faktoren abhängig ist, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen, als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können.

Diese Informationen stammen alleine vom Gastautor und müssen nicht der Einschätzung der Bank Vontobel Europe AG oder einer anderen Gesellschaft der Vontobel-Gruppe entsprechen. Die weitere Unternehmensentwicklung ebenso wie der Kursverlauf der Aktien ist von einer Vielzahl unternehmensinterner, branchenspezifischer & ökonomischer Faktoren abhängig. Jeder Anleger muss das Risiko entsprechender Kursverluste bei seinen Anlageentscheidungen mitberücksichtigen.

Bitte beachten Sie, dass bei einer Investition in diese Produkte keine laufenden Erträge anfallen. Die Produkte sind nicht kapitalgeschützt, im ungünstigsten Fall ist ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals möglich. Bei Zahlungsunfähigkeit des Emittenten bzw. des Garanten droht dem Anleger ein Geldverlust. Anleger sollten in jedem Fall beachten, dass vergangene Wertentwicklungen und/oder Analystenmeinungen kein hinreichender Indikator für künftige Wertentwicklungen sind. Die Wertentwicklung der Basiswerte hängt von einer Vielzahl wirtschaftlicher, unternehmerischer und politischer Faktoren ab, die bei der Bildung einer Markterwartung berücksichtigt werden sollten.

14.11.2019 13:08:49

 
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