Die Deutsche Bank – Deutschlands größtes Geldhaus

Die Deutsche Bank – Deutschlands größtes Geldhaus

Donnerstag, 19. Januar 2023Lesezeit: 3 Minuten

Die Deutsche Bank überraschte im dritten Quartal mit einem weiteren Gewinn von über einer Milliarde Euro und verzeichnet damit den neunten Quartalsgewinn in Folge (2022). Dabei stand die Deutsche Bank vor ein paar Jahren noch tief in der Krise. Wie diese beeindruckende Wende eingeleitet wurde und wie sich das weitere Geschäft abzeichnen könnte, erfahren Sie hier.

Strategische Neuausrichtung

Die anhaltende Niedrigzinspolitik der Europäischen Zentralbank (EZB) hatte in den letzten Jahren dazu geführt, dass die Erträge der Bank aus ihrem Kerngeschäft, dem Zinsgeschäft, sanken. Dies hatte einen direkten Einfluss auf die Konzerngewinne der Bank und beeinträchtigte damit ihre Finanzlage. Hinzu kam ein anhaltender Wettbewerbsdruck, welcher sich in abnehmenden Marktanteilen des Investmentbanking-Bereichs abzeichnete.

Um diese Probleme zu bewältigen, hatte das Geldinstitut beschlossen, ihr Investmentbanking-Geschäft zu verkleinern und sich stärker auf ihr Privatkundengeschäft zu konzentrieren. Infolgedessen leitete Deutschlands größtes Geldinstitut im Jahr 2019 umfangreiche Restrukturierungsmaßnahmen ein, die ihre finanzielle Position stabilisieren und ihre Wettbewerbsfähigkeit auf den internationalen Märkten verbessern konnte.

Börsenboom spielte der Banken-Branche in die Karten

Die 2020 beginnende und knappe 2 Jahre anhaltende Börsenmanie, ausgelöst durch eine lockere Geldpolitik, erlaubte es der Deutschen Bank einen Großteil der hohen Restrukturierungsaufwendungen auszugleichen. Vor allem die Bereiche des Wealth Management und Investmentbanking blühten in dieser Zeit auf und sorgten für einen regelrechten Geldregen.

Anfang letzten Jahres dann die überrasche Wende, geopolitische Spannungen und steigende Energiepreise manövrierten die Teuerungsrate auf historische Höhe. Die überraschend falkenhafte, geldpolitische Einstellung der Europäischen Zentralbank beschwor zusätzliche Rezessionsängste herauf. Nichtsdestotrotz bewies sich das Geschäftsmodell der Deutschen Bank als robust und verbuchte in einem schwierigen Umfeld schwarze Zahlen, unter anderem bedingt durch die florierenden Krediteinnahmen. 

Wie können sich Anlegerinnen und Anleger in Zeiten der Unsicherheit positionieren?

Die deutsche Wirtschaft konnte sich in jüngster Vergangenheit trotz schwieriger Rahmenbedingungen behaupten. Banken könnten von diesem Umfeld profitieren, indem die höheren Leitzinsen an Kreditnehmer in Form von steigenden Kreditzinsen in Rechnung gestellt werden. Demgegenüber könnte eine anstehende Rezession zu Nachfragerückgängen in allen Geschäftsbereichen führen. Laut den jüngsten Einschätzungen der Wirtschaftsweisen handelt es sich dabei um kein unwahrscheinliches Szenario. Der Sachverständigenrat rechnet für das angebrochene Jahr mit einer anhaltend hohen Inflation von 7,4 Prozent und einem Konjunkturrückgang von – 0,2 Prozent (2023). Anlegerinnen und Anleger können durch die 11,50% p.a. Aktienanleihe Pro mit Barriere auf die Deutsche Bank AG (WKN: VU1GRR) an der Kursentwicklung des Unternehmens partizipieren. Die eingebaute europäische Barriere könnte sich in unsicheren und volatilen Zeiten auszeichnen, da eine mögliche Barrierenverletzung nur zum Laufzeitende betrachtet wird.

Mehr zur Funktionsweise von Aktienanleihen mit Barriere erfahren Sie hier: zertifikate.vontobel.com

 

Ausgewählte Risiken:

Marktrisiko / Preisänderungsrisiko: Der Wert des Zertifikats kann während der Laufzeit durch die marktpreisbestimmenden Faktoren auch deutlich unter den Erwerbspreis fallen, wenn der Wert des Basiswerts fällt.

Emittenten- / Bonitätsrisiko: Anleger sind dem Risiko ausgesetzt, dass Emittent und Garant ihre Verpflichtungen aus dem Produkt und der Garantie - beispielsweise im Falle einer Insolvenz (Zahlungsunfähigkeit / Überschuldung) oder einer behördlichen Anordnung von Abwicklungsmaßnahmen - nicht erfüllen können. Eine solche Anordnung durch eine Abwicklungsbehörde kann im Falle einer Krise des Garanten auch im Vorfeld eines Insolvenzverfahrens ergehen. Ein Totalverlust des eingesetzten Kapitals ist möglich. Das Produkt unterliegt als Schuldverschreibung keiner Einlagensicherung.

Wichtige Hinweise: Diese Information ist weder eine Anlageberatung noch eine Anlagestrategie- oder Anlageempfehlung, sondern Werbung. Die vollständigen Angaben zu den Wertpapieren, insbesondere zur Struktur und zu den mit einer Investition verbundenen Risiken, sind in dem Basisprospekt, nebst etwaiger Nachträge, sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen beschrieben. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Es wird empfohlen, dass potenzielle Anleger diese Dokumente lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollständig zu verstehen. Die Dokumente sowie das Basisinformationsblatt sind auf der Internetseite des Emittenten, Vontobel Financial Products GmbH, Bockenheimer Landstraße 24, 60323 Frankfurt am Main, Deutschland, unter prospectus.vontobel.com veröffentlicht und werden beim Emittenten zur kostenlosen Ausgabe bereitgehalten. Die Billigung des Prospekts ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Produkte, die nicht einfach sind und schwer zu verstehen sein können. In dieser Information sind Angaben enthalten, die sich auf die Vergangenheit beziehen. Die frühere Wertentwicklung ist kein verlässlicher Indikator für künftige Ergebnisse.

03.02.2023 13:45:06

 
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