SAP: Neue Doppelspitze präsentiert Ergebnisse und hebt Ziele für 2020 an

SAP: Neue Doppelspitze präsentiert Ergebnisse und hebt Ziele für 2020 an

Mittwoch, 29. Januar 2020Lesezeit: 3 Minuten

Softwarehersteller erreicht die eigenen Ziele

SAP hat die Resultate für das vierte Quartal und das Geschäftsjahr 2019 vorgelegt. Nach dem Wechsel des Managements steht das neue Führungsduo, Jennifer Morgan und Christian Klein, in der Verantwortung. Das Cloud-Geschäft wuchs laut Handelsblatt um 39 Prozent auf EUR 6,93 Mrd. auch durch die Übernahme von Qualtrics. Dies war ein wesentlicher Treiber für den Gesamtumsatz des Unternehmens, der um 12 Prozent auf EUR 27,55 Mrd. laut Handelsblatt stieg.

Positive Entwicklung

Die strategische Neuausrichtung zeigt Wirkung. Das Cloud-Geschäft von SAP wächst weiter stark. Längst steuert es deutlich mehr Umsatz als der klassische Lizenzverkauf bei – dieser ist beim deutschen Softwarehersteller mit einem Rückgang von zwei Prozent auf EUR 4,53 Mrd. stabil. Dabei spielen Übernahmen eine wesentliche Rolle, wie das Beispiel Qualtrics zeigt: Erstmals seit der Übernahme macht SAP die Geschäftszahlen des Marktforschungsspezialisten öffentlich – durch eine Umstrukturierung gibt es für diesen nun ein eigenes Segment. Seit dem Abschluss des Deals, Ende Januar, hat das neue Segment EUR 508 Mio. Umsatz und EUR 8 Mio Gewinn erwirtschaftet. Das Unternehmen, für das der Konzern USD 8 Mrd. ausgab, wächst weiter stark. Auch beim wichtigsten Produkt S/4 Hana läuft das Geschäft gut: 1200 Kunden unterschrieben für das Programmpaket zur Steuerung betriebswirtschaftlicher Prozesse, darunter bekannte Unternehmen wie Ford, E.ON und Zalando. Ebenso wichtig: immer mehr Unternehmen setzen das System nun auch ein, darunter die Deutsche Telekom und BDO. Das ist ein Zeichen dafür, dass die Akzeptanz im Markt steigt – daran gab es bislang Zweifel. Für die Aktionäre und Analysten ist in den vergangenen Jahren die Profitabilität von SAP in den Blickpunkt gerückt: Nach den hohen Investitionen der vergangenen Jahre wollen sie Ergebnisse sehen. Das Effizienzprogramm, welches das Management im April 2019 angekündigt hat, zeigt Wirkung. Die operative Marge stieg um 0,7 Prozentpunkte auf 29,7 Prozent. Der Konzern liege damit etwas über den internen Prognosen, betonte Finanzchef Luka Mucic. (Quelle: Handelsblatt) 

Aktie und Mitarbeiterzahl auf Rekordhoch

Die Aktie hat in den vergangenen fünf Jahren stetig zugelegt und bei EUR 127 einen Rekordwert erreicht. Erstmals in der Geschichte des Softwarekonzerns beschäftigt SAP mehr als 100.000 Mitarbeiter. Laut einer Studie der Beratungsgesellschaft EY erreicht SAP im weltweiten Ranking der börsengelisteten Unternehmen Platz 51 und ist damit der wertvollste deutsche Konzern. Das Marktforschungsunternehmen Kantar listet die SAP als wertvollste Marke in Deutschland. (Quelle: boerse.ard)

SAP SE

Die SAP SE bezeichnet sich als der weltweit führende Entwickler und Anbieter von Unternehmenssoftware. Gut 40 Jahre nach der Gründung arbeiten inzwischen mehr als 345.000 Kunden in über 180 Ländern mit SAP-Software. Neben spezifischen Lösungspaketen für eine Vielzahl von Wirtschaftszweigen bietet SAP zahlreiche Produkte an, die sich über alle Branchen hinweg einsetzen lassen. Dazu gehören z.B. Lösungen für Customer Relationship Management (CRM), Supply Chain Management (SCM), Supplier Relationship Management (SRM), Enterprise Resource Planning (ERP) und Product Lifecycle Management (PLM). Im Bereich Mobile Enterprise Management sieht sich SAP als erste Adresse am Markt. In den vergangenen Jahren hat SAP diese Kompetenzen durch Nutzung der Cloud-Technologie auf ein neues Fundament gestellt. Auf diesem Gebiet ist SAP heute der am schnellsten wachsende große Datenbankanbieter mit der höchsten Nutzerzahl. (Quelle: Handelsblatt)

Die Aktie im Überblick

Die SAP Aktie wird aktuell bei EUR 118,30 (28.01.2020) gehandelt. Das Jahreshoch lag bei EUR 127 (22.01.2020), das Jahrestief bei EUR 88,41 (30.01.2019). Bei Bloomberg setzen 28 Analysten die Aktie auf BUY, 10 auf HOLD und 3 Analysten setzen sie auf SELL. 

Da der weitere Kursverlauf der Aktie von einer Vielzahl konzernpolitischen, branchenspezifischen und ökonomischen Faktoren abhängig ist, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen, als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können. 

 

Ausgewählte Risiken:

Marktrisiko: Die Entwicklung der Aktienkurse der jeweiligen Unternehmen ist von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig, die der Anleger bei der Bildung seiner Marktmeinung zu berücksichtigen hat. Der Aktienkurs kann sich auch anders entwickeln als erwartet, wodurch Verluste entstehen können.

Wichtige Hinweise: Diese Information ist weder eine Anlageberatung noch eine Anlagestrategie- oder Anlageempfehlung, sondern Werbung. Die vollständigen Angaben zu den Wertpapieren, insbesondere zur Struktur und zu den mit einer Investition verbundenen Risiken, sind in dem Basisprospekt, nebst etwaiger Nachträge, sowie den jeweiligen Endgültigen Bedingungen beschrieben. Der Basisprospekt und die Endgültigen Bedingungen stellen das allein verbindliche Verkaufsdokument der Wertpapiere dar. Es wird empfohlen, dass potenzielle Anleger diese Dokumente lesen, bevor sie eine Anlageentscheidung treffen, um die potenziellen Risiken und Chancen der Entscheidung, in die Wertpapiere zu investieren, vollständig zu verstehen. Die Dokumente sowie das Basisinformationsblatt sind auf der Internetseite des Emittenten, Vontobel Financial Products GmbH, Bockenheimer Landstraße 24, 60323 Frankfurt am Main, Deutschland, unter prospectus.vontobel.com veröffentlicht und werden beim Emittenten zur kostenlosen Ausgabe bereitgehalten. Die Billigung des Prospekts ist nicht als Befürwortung der angebotenen oder zum Handel an einem geregelten Markt zugelassenen Wertpapiere zu verstehen. Bei den Wertpapieren handelt es sich um Produkte, die nicht einfach sind und schwer zu verstehen sein können. In dieser Information sind Angaben enthalten, die sich auf die Vergangenheit beziehen. Die frühere Wertentwicklung ist kein
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25.02.2020 09:10:03

 
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