Start der US-Berichtssaison –Die Quartalszahlen der Banken

Start der US-Berichtssaison –Die Quartalszahlen der Banken

Freitag, 18. Oktober 2019Lesezeit: 3 Minuten

Goldman Sachs, WellsFargo, JPMorgan und Citigroup starten die Q3 Berichtssaison in den USA, gestern durfte die Bank of America liefern. Die Zahlen? Eher mäßig. Aber einer hat überzeugt: Das Schwergewicht JPMorgan konnte insbesondere mit den vorgelegten Zahlen überzeugen. JPMorgan konnte durch ein gut laufendes Anleihegeschäft ein positives Vorzeichen auf dem Kurszettel hinterlassen. Trotz sinkender Zinsen und einem sich immer mehr eintrübenden Umfelds hat JPMorgan die Erwartung übertroffen.

Goldman Sachs unterbietet die Analystenerwartungen

Im dritten Quartal des Jahres musste die amerikanische Investmentbank Goldman Sachs Umsatzeinbußen verbuchen. Grund hierfür ist vor allem ein Umsatzrückgang in der Kerndisziplin der Bank, der Beratung zu Kapitalmarktgeschäften. Der Gewinn dieser Abteilung brach um gut ein Viertel auf USD 1,8 Mrd. ein. Das führte dazu, dass die Gesamterträge ebenfalls auf USD 8,3 Mrd. gesunken sind. Der negative Einfluss des Beratungsgeschäfts wurde hierbei jedoch von Zuwächsen im Anleihehandel gedämpft.

Morgan Stanley übertrifft die Analystenerwartungen

Ähnlich wie Goldman Sachs konnte auch Morgan Stanley Zuwächse im Anleihehandel verzeichnen. Im Vergleich zu der amerikanischen Konkurrenz konnte die Bank jedoch auch leichte Zuwächse im Beratungsgeschäft verzeichnen. Somit konnte auch ein Gewinnwachstum verzeichnet werden: Der Nettogewinn stieg von USD 2,11 Mrd. auf USD 2,17 Mrd.

Bank of America trotz immens hohen Abschreibungen weiterhin stabil

Trotz milliardenschwerer Abschreibungen brach der Gewinn des Wallstreet Riesen nicht so weit ein wie Analysten erwartet hatten. Im Privatkundengeschäft stieg sowohl das Kreditvolumen als auch die Spareinlagen, was die Gesamterträge der Bank ebenfalls zulegen ließen. Dies wurde von dem stabilen Investmentbanking noch weiter angetrieben. Insgesamt stiegen die Konzernerträge um knapp 0,5 Prozent auf USD 22,8 Mrd. 

JPMorgan gibt das Tempo vor

Aber eine Investmentbank konnte wirklich überzeugen: Das Schwergewicht JPMorgan. JPMorgan konnte durch ein gut laufendes Anleihegeschäft ein positives Vorzeichen auf dem Kurszettel hinterlassen. Trotz sinkender Zinsen und einem sich immer mehr eintrübenden Umfelds hat JPMorgan die Erwartung übertroffen. Vor allem das Handelsgeschäft und das Investmentbanking waren stark, mit 14 % Zuwachs. Das Anleihegeschäft konnte die leichte Schwäche im Aktienhandel überkompensieren. Gewinn pro Aktie liegt bei USD 2,68 erwartet wurde USD 2,45. Erlöse liegen bei USD 29,34 Mrd. erwartet wurden USD 28,2 Mrd. Der Nettogewinn stieg auf 8 %, damit liegt JPMorgan bislang in der Quartalssaison vorne.

Die Aktie im Überblick

Die JPMorgan Aktie wird aktuell bei USD 120,33 (17.10.2019) gehandelt. Das Jahreshoch lag bei USD 121,57 (17.10.2019), das Jahrestief bei USD 93,04 (02.01.2019). Bei Bloomberg setzen 12 Analysten die Aktie auf BUY, 16 auf HOLD und 1 Analysten auf SELL.

Die Goldman Sachs Aktie wird aktuell bei USD 208,29 (17.10.2019) gehandelt. Das Jahreshoch lag bei USD 221,05 (13.09.2019), das Jahrestief bei USD 160,953 (02.01.2019). Bei Bloomberg setzen 11 Analysten die Aktie auf BUY, 12 auf HOLD und 2 Analysten auf SELL.

Die Bank of America Aktie wird aktuell bei USD 30,03 (17.10.2019) gehandelt. Das Jahreshoch lag bei USD 30,862 (01.08.2019), das Jahrestief bei USD 23,604 (02.01.2019). Bei Bloomberg setzen 21 Analysten die Aktie auf BUY, 5 auf HOLD und 1 Analysten auf SELL.

Die Morgan Stanley Aktie wird aktuell bei USD 44,37 (17.10.2019) gehandelt. Das Jahreshoch lag bei USD 48,288 (29.04.2019), das Jahrestief bei USD 37,95 (02.01.2019). Bei Bloomberg setzen 16 Analysten die Aktie auf BUY, 15 auf HOLD und 0 Analysten auf SELL.

Da der weitere Kursverlauf der Aktien von einer Vielzahl konzernpolitischen, branchenspezifischen und ökonomischen Faktoren abhängig ist, sollten Anleger das Risiko bei ihren Investmententscheidungen berücksichtigen. Entwicklungen können jederzeit anders verlaufen, als Anleger es erwarten, wodurch Verluste entstehen können.

Ausgewählte Risiken:

Marktrisiko: Die Entwicklung der Aktienkurse der jeweiligen Unternehmen ist von vielen unternehmerischen, konjunkturellen und ökonomischen Einflussfaktoren abhängig, die der Anleger bei der Bildung seiner Marktmeinung zu berücksichtigen hat. Der Aktienkurs kann sich auch anders entwickeln als erwartet, wodurch Verluste entstehen können.

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14.11.2019 12:03:18

 
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