US-Banken in guter Verfassung?

US-Banken in guter Verfassung?
Wichtige rechtliche Hinweise

US-Banken in guter Verfassung?

Nach den Anlaufschwierigkeiten des ersten Quartals 2015 hat die amerikanische Konjunkturlokomotive zuletzt wieder ordentlich Fahrt aufgenommen. Und so scheint auch die vorübergehende Schwäche der größten Volkswirtschaft der Welt überwunden. Um die US-Konjunktur anzukurbeln, betreibt die US-Notenbank ihre Nullzinspolitik nun schon seit fast sieben Jahren. Amerikanische Investoren verharren seither in einem angespannten Anlegerumfeld, dessen Ende lange als nicht prognostizierbar schien.

Zukunftsträchtige Geschäftsmodelle

Die gestärkte Marktposition der US-Banken ist oft auf eine in die Zukunft gerichtete Strategie und/oder tiefgreifende und zugleich abgeschlossene Strukturreformen zurückzuführen. Insbesondere ehemalige »Problembanken « wie JP Morgan oder Citigroup gelten aus Investorensicht heute als vergleichsweise günstig bewertet. Strukturell haben sie zwar ihre »Hausaufgaben« gemacht, jedoch scheint der Aktienkurs dies noch nicht zu reflektieren. Wells Fargo gehört beispielsweise zu den US-Banken, deren Titel zwar als attraktiv gilt, im Vergleich zu den beiden anderen aber etwas teurer zu sein scheint. Denn schon lange vor der Krise hatte Wells Fargo auf eine starke Diversifizierung hinsichtlich seiner geografischen Präsenz sowie seiner Produktlinien gesetzt, das Privatkundengeschäft war daher auch defensiv ausgerichtet und »dem schnellen Geschäft« hat das Management zuletzt widerstanden.

Auf aussichtsreiche US-Banken setzen

Mit dem Partizipations-Zertifikat auf einen US-Banken Basket können Investoren an der Kursentwicklung von US-Banken teilhaben. Das auf zwei Jahre Laufzeit begrenzte Tracker-Zertifikat reflektiert die Wertentwicklung des gleich gewichteten Korbes (Tabelle). In ihm enthalten sind zum einen global agierende amerikanische Großbanken. Bei den meisten Basket-Mitgliedern handelt es sich allerdings um Aktien von Banken mit regionalem Fokus, die hinsichtlich ihrer Bilanz und ihres Geschäftsmodelles interessante Aussichten bieten. Anleger partizipieren nahezu 1 : 1 an potenziellen Gewinnen, aber auch an möglichen Verlusten.