Bonitätsanleihen: Floored Floater mit Referenzschuldner

Bonitätsanleihen: Floored Floater mit Referenzschuldner
Wichtige rechtliche Hinweise

Bonitätsanleihen: Wege aus der Tiefzinsfalle

Bei Bonitätsanleihen generieren Referenzschuldner die Rendite. Die Motive für den Einsatz dieser Produkte sind unterschiedlicher Natur. Über die Anlageklasse »Credit« könnten Anleger ihr Depot diversifizieren und zusätzliche Renditechancen wahrnehmen. Ein wichtiges Augenmerk sollte allerdings nicht nur auf der Qualität, sondern auch auf der Anzahl an Schuldnern in der Bonitätsanleihe liegen.

Der Referenzschuldner – ein Produktmerkmal

Dreh- und Angelpunkt bei Bonitätsanleihen ist der Referenzschuldner, der mit seiner Bonität letztlich zu einem zusätzlichen Produktmerkmal wird, das der Investor vor dem Kauf bewusst auswählt. Für die Rückzahlung der Bonitätsanleihe ist also die Zahlungsfähigkeit beziehungsweise das Ausfallrisiko des Referenzschuldners maßgeblich. Anlegern steht eine Vielzahl infrage kommender Referenzschuldner unterschiedlichster Bonität zur Verfügung. Doch bei der Wahl der Bonitätsanleihe ist zusätzlich Vorsicht geboten. Bei herkömmlichen Bonitätsanleihen holen sich Anleger nämlich ein doppeltes Schuldnerrisiko – das des Emittenten und das des Referenzschuldners – ins Portfolio. Da man sich mit jedem weiteren Kauf einer solchen Bonitätsanleihe daher automatisch ein weiteres Banken- bzw. Emittentenrisiko ins Portfolio legt, lässt sich das Gesamtausfallrisiko nur schwer steuern. Mit jeder weiteren Bonitätsanleihe erhöht sich das Ausfallrisiko hinsichtlich des Bankensektors – oder eines einzigen Emittenten.

 

Produktelieferant und Service unverändert

Mit Bonitätsanleihen, die gleichzeitig COSI®-pfandbesichert sind, gibt es eine Lösung, die das doppelte Schuldnerrisiko nahezu eliminiert, indem das Emittentenrisiko minimiert wird. So lässt sich die Emittentenzahl auf ein Minimum reduzieren – und die Konzentration auf einen einzigen Schuldner oder den Bankensektor vermeiden. Einer steigenden
Komplexität, die durch eine Vielzahl möglicher Produktelieferanten entsteht, kann man also aus dem Weg gehen – ohne ein Klumpenrisiko aufzubauen. Bei Bonitätsanleihen, die von Vontobel emittiert werden, ist das Emittentenrisiko von Vontobel dank COSI® nahezu ausgeschlossen, sodass praktisch nur ein einziges Ausfallrisiko – das des gewählten Referenzschuldners – bleibt.

Fazit

Bonitätsanleihen sind die neuen Lieblinge der Privatanleger. Die relativ einfache Funktionsweise führt zu hoher Nachfrage bei zinsaffinen Anlegern. COSI®-Bonitätsanleihen reduzieren das Schuldnerrisiko und führen zu mehr Transparenz im Depot. In Abhängigkeit von der Bonität des gewählten Referenzschuldners lassen sich zudem höhere Renditechancen erzielen.

 

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Neu: Video mit Heiko Geiger

 

 

Strukturierte Produkte mit Referenzschuldner sind komplexe Finanzprodukte. Zusätzlich zu den üblichen Risiken wie Markt- und Emittentenrisiko (letzteres wird durch die COSI®-Pfandbesicherung minimiert) trägt der Anleger das Kreditrisiko des Referenzschuldners. Bei Eintritt eines Kreditereignisses in Bezug auf den Referenzschuldner, erlischt die Verpflichtung des Emittenten zur Rückzahlung des Nennbetrags am Laufzeitende. Zusätzlich erhält der Anleger keine weiteren Zinszahlungen mehr. Stattdessen kommt es zu einer vorzeitigen Rückzahlung eines Barausgleichsbetrages, der in der Regel deutlich unter dem Nennbetrag liegt. In diesem Fall droht dem Anleger ein Geldverlust bis hin zum Totalverlust. COSI® Collateral Secured Instruments – Investor Protection engineered by SIX.